NordLB-Personalchef Thorsten Christoffer: HR soll bei der Regulatorik mehr antizipieren

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Personalwirtschaft: Herr Christoffer, Sie sagen, dass die Umsetzung von Regulatorik immer mehr zum strategischen HR-Thema wird. Warum?
Thorsten Christoffer: Strategische HR-Arbeit in Banken bedeutet für mich, Menschen, Regulierungen und Unternehmensstrategie möglichst intelligent zu verbinden. Früher war klar: Kommt ein Regulatorikthema auf, ist der Rechtsbereich oder der Compliance-Bereich gefragt. Heute wissen wir, dass viele regulatorische Entwicklungen unmittelbare Auswirkungen auf Personalprozesse haben.

Inwiefern?
Sie betreffen das Thema Führung, die Qualifizierung unserer Mitarbeitenden und die Unternehmenskultur. Deshalb antizipieren gute Personalerinnen und Personaler regulatorische Änderungen und bereiten sich frühzeitig darauf vor, mögliche Auswirkungen auf HR, auf unsere Prozesse, auf die Gesamtorganisation und auf unsere Führungskräfte zu übersetzen.

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