Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Abonnieren

Acht neue Business Angels bei Benefit-Start-up Heynannyly

Acht neue Business Angels investieren in das Start-up Heynannyly. Außerdem expandiert die B2B-Plattform für flexible Kinderbetreuung in weitere Regionen. Laut Meldung des Jungunternehmens wird der Babysitter-Service ab Oktober auch in NRW, dem Rhein-Main-Gebiet, Frankfurt, Stuttgart und Hamburg verfügbar sein. Heynannyly ist eigenen Aussagen nach eine „On-Demand Kinderbetreuung as a Benefit”.

Damit das Start-up weiterwachsen kann, braucht es Unterstützung. Die folgenden Business Angels investieren – eine Finanzierungssumme wird nicht genannt:

  • Dr. Elke Eller (ehemalige Tui- und VW-Vorständin sowie ehemalige Präsidentin des Bundesverbands der Personalmanager)
  • Dr. Marco Adelt (Co-Founder und Vorstand des Versicherungs-Start-ups Clark)
  • Cornelia Hoppe (Unternehmerin und CHRO bei Clark)
  • Matthias Knälmann (Investor)
  • Olav Sehlbach (Unternehmer und Investor im Health-Bereich)
  • Dr. Jens Wehrmann (Gründer und CEO des Softwareunternehmens Mobile Software)
  • Dirk Bruckmann (Investor)
  • Maren Wagener (Gründerin von Werbeagentur Vast Forward Bildpunktmobilisierung)

„Der B2B-Ansatz ist einfach smart“

Adelt, der Heynannyly schon von Beginn an begleitet, sagt: „Als Vater von zwei Kindern weiß ich selbst, wie schwierig es ist, eine Person für die Kinderbetreuung zu finden, der man wirklich vertraut. Der B2B-Ansatz dabei ist einfach smart.“ Anna Schneider, eine der Gründerinnen, erklärt ihr Unternehmensziel so: „In den nächsten fünf Jahren wollen wir eine so große Flexibilität für Mitarbeitende schaffen, dass sie sich sowohl für Kids als auch für klare Jobperspektiven entscheiden können.“

Zusammen mit Schneider gründete Julia Kahle das Unternehmen im März dieses Jahres offiziell. Bei Linkedin geben die Gründerinnen an, seit August 2021 an Heynannyly zu arbeiten. Kahle arbeitete zuvor knapp 15 Jahre für die Transport- und Logistikdienste DB Schenker in der HR-Abteilung, zuletzt als Head of HR Marketing und Recruiting. Anna Schneider war in verschiedenen HR-Positionen zehn Jahre lang in der Hotelbranche tätig. Im Juni dieses Jahres starteten sie schließlich mit der Plattform in München. Zwei Monate später – erst kürzlich am 28. August – gewann Heynannyly beim Founder Summit die Auszeichnung „Start-up of the Year“.

Unternehmen sollen die Babysitter-Plattform als Benefit für ihre Mitarbeitenden nutzen. Die Kosten für die Kinderbetreuung ihrer Beschäftigten übernehmen die Arbeitgeber vollständig oder teilweise. So können Eltern flexibel einen Babysitter buchen – laut Mitteilung des Start-ups innerhalb von fünf Stunden. Als Vorteile für die Unternehmen nennt Heynannyly die Mitarbeitergewinnung und -bindung sowie Steuervorteile.

Stefanie Jansen ist Volontärin in der Redaktion der Personalwirtschaft. Dort betreut sie unter anderem die Newsletter und schreibt Artikel zu verschiedenen Themen.