Der Oktopus: Darauf gilt es beim Implementieren von HR-Plattformen zu achten

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Montagmorgen, 8.17 Uhr. Die Personalreferentin öffnet ihr HCM-System. Eigentlich sollte der neue Mitarbeiter längst angelegt sein. Stattdessen fehlen Daten, eine Schnittstelle hakt, und aus dem Fachbereich kommt die Nachricht, dass eine Bewerbung offenbar nie angekommen ist. Wenige Stunden später liest sie auf Linkedin einen Beitrag über die angeblich „revolutionäre HR-Plattform“. Vielleicht bringt die ja Ordnung ins Chaos?

Zwischen solchen (in diesem Fall fiktiven) Alltagserfahrungen und den Versprechen der Anbieter liegt eine strategische Grundsatzentscheidung, vor der derzeit viele Unternehmen stehen: Soll künftig eine integrierte HR-Plattform möglichst
viele Prozesse in einem System bündeln (Best-of-Suite)? Oder ist eine Kombination spezialisierter Anwendungen für Recruiting, Learning, Payroll oder Talent Management (Best-of-Breed) die bessere Wahl? Wie bei einem Oktopus erfüllen dabei viele spezialisierte „Arme“ unterschiedliche Aufgaben. Ihre eigentliche Stärke entsteht jedoch erst, wenn alle über eine gemeinsame Datenbasis und einheitliche Prozesse miteinander verbunden sind. Genau dieses Versprechen geben moderne HR-Plattformen.

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