HR Strategy: Balance zwischen KI und Kultur schaffen

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HR befindet sich gerade in einer schwierigen Lage, um nicht zu sagen: zwischen allen Stühlen. Auf der einen Seite sollen Personalabteilungen die Unternehmen transformieren, auf der anderen stehen sie selbst unter enormem Transformationsdruck. Auf der einen Seite sollen sie die Digitalisierung vorantreiben und Arbeitsleistung schlussendlich messbarer machen, gleichzeitig sollen Mensch und Kultur im Mittelpunkt stehen.

Was auf den ersten Blick widersprüchlich scheint, muss in der Praxis nicht widersprüchlich sein. Vielmehr sind all diese unterschiedlichen Bereiche verschiedene Seiten des gleichen Themas: Arbeit zukunftsfähig zu machen. Das ist die Kernaufgabe von HR.

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Für HR kommt es also im kommenden Jahr darauf an, zwischen Mensch und Maschine die richtige Balance zu finden. Welche Aufgaben kann eine Künstliche Intelligenz beziehungsweise ein Tool übernehmen, für was braucht es zwingend menschliche Fähigkeiten? Diese Frage ist grundsätzlich nicht neu, gewinnt aber durch KI noch einmal enorm an Relevanz.

Das Gleiche gilt auch für die Digitalisierung von HR-Abteilungen selbst. Untersuchungen zeigen: Viele HR-Anfragen lassen sich durchaus über Chatbots regeln, doch Mitarbeitende wünschen und brauchen auch den Zugang zu HR-Mitarbeitenden, die ihnen persönlich und empathisch weiterhelfen können. Vor allem in Krisensituationen, sei es im Job oder auch privat, zählt weiter der Mensch.

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Catrin Behlau koordiniert die Magazinproduktion der Personalwirtschaft organisatorisch und thematisch. Sie leitet gemeinsam mit Rebecca Scheibel die Redaktionen der HR-Medien von F.A.Z. Business Media. Ihre thematischen Schwerpunkte liegen im Berufsbild HR.