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Sharpist sichert sich Finanzierung über 23 Millionen Dollar

Das Berliner E-Learning-Unternehmen Sharpist hat in seiner jüngsten Finanzierungsrunde insgesamt 23 Millionen US-Dollar (20,3 Millionen Euro) eingesammelt. Gemeinsam mit den beiden Risikokapitalgebern Endeit Capital and Capnamic nahmen unter anderem mehrere Business Angels sowie die Venture-Capital-Töchter von Porsche, einem Kunden des Start-ups, und Vorwerk, für die es nicht das erste Invest in Sharpist war.

In der Pressemitteilung zum Abschluss der Finanzierungsrunde taxiert Sharpist den Markt für Corporate Learning auf mehr als 300 Milliarden US-Dollar. Dabei gebe es noch eine große Marktlücke für Digitales Coaching, wird Endeit-Capital-Partner Martijn Hamann in der Mitteilung zitiert – eine Lücke, in die Sharpist in Zukunft in immer mehr europäischen Ländern stoßen möchte. So plant das Unternehmen etwa eine Verdopplung der Mitarbeiterzahl von derzeit etwa 100 Beschäftigten sowie die Eröffnung eines Büros in London.

Sharpist-CEO Hendrik Schriefer freut sich dabei nicht nur über den finanziellen Invest, sondern auch über die Expertise der neuen (und alten) Partner. „Wir werden substantiell von ihrer Erfahrung, starke und multinationale Marktführer zu erschaffen, profitieren“, wird er in der Mitteilung zitiert. Er hatte das Start-up im Jahr 2018 gemeinsam mit Fabian Niedballa gegründet.

Ist Chef vom Dienst der Personalwirtschaft Online und kümmert sich unter anderem um die Themenplanung der Webseite. Texte schreibt er vor allem über Themen aus den Bereichen Arbeitsrecht, Digitalisierung und dem Mittelstand.