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Vergütung: Alles transparent, oder?

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Schon seit einer gefühlten Ewigkeit wird über die kommende Entgelttransparenz in Deutschland gesprochen. Im Jahr 2026 wird es ernst: Anfang Juni kommenden Jahres muss die EU-Entgelttransparenzrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt sein. Noch ist vieles ungewiss: Wie genau wird der deutsche Gesetzgeber die Pflichten definieren? Wann müssen Unternehmen beispielsweise Bewerberinnen und Bewerbern die Gehälter für eine Stelle offenlegen? Die Antworten auf diese Fragen sollten bald klar sein.

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Auch wenn es noch Ungewissheiten gibt, sollten Comp-&-Ben-Managerinnen und -Manager und HR nicht länger zögern und spätestens jetzt aktiv werden. Wer noch keine Vorbereitungen für Fair Pay getroffen hat, sollte umgehend bestehende Gehaltslücken im Unternehmen identifizieren – und natürlich auch versuchen, sie zu stopfen. Denn zukünftig braucht es gute Begründungen für etwaige Gehaltsunterschiede bei Talenten mit vergleichbarem Stellenprofil.

Im Blick haben sollten Unternehmen auch, was die neue Transparenz mit ihrer Unternehmenskultur macht. Denn die neuen Vorgaben betreffen nicht nur den Vergütungsbereich, sondern auch zahlreiche HR-Prozesse: vom Recruiting über das Onboarding bis hin zu Payroll und zum Performance Management. Machen Sie Transparenz in Ihrem Unternehmen zu einer Führungs- und Kulturaufgabe und lassen Sie sich darauf ein! Guttun werden faire Gehälter Deutschland allemal.

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Kirstin Gründel beschäftigt sich mit den Themen Compensation & Benefits, Vergütung und betriebliche Altersvorsorge. Zudem kümmert sie sich als Redakteurin um das Magazin "Comp & Ben". Sie ist redaktionelle Ansprechpartnerin für das Praxisforum Total Rewards.