Update vom 23. Juli 2024: Das bAV-Software-Start-up DYNO hat seine Pre-Seed-Finanzierungsrunde von 1,5 Millionen auf über 2,5 Millionen Euro erweitert. Zu den bisherigen Investoren gesellten sich Haufe Group Ventures und Quint Ventures.
Das Offenburger Start-up DYNO hat im Zuge eines Pre-Seed-Investments 1,5 Millionen Euro eingesammelt. Durch die Vermeidung hoher Maklerprovisionen möchte das Jungunternehmen bAV-Verträge günstiger anbieten und für einen Rentenvorteil für Arbeitnehmende sorgen. Dem Unternehmen zufolge haben Arbeitnehmende oft aufgrund hoher Abschlussprovisionen der Makler kaum Rendite zu erwarten und müssen, obwohl sie jeden Monat gespart haben, mit einer überraschend großen Rentenlücke rechnen. Neben den provisionsfreien Verträgen würde ebenfalls deren Software, die manuelle Verwaltungsprozesse für Unternehmen reduzieren will, zu Ersparnissen führen. Für Arbeitgeber kostet DYNO 79 Euro im Monat sowie 8 Euro im Monat für jeden Mitarbeitenden, der das bAV-Tool nutzt.
Die Finanzierungsrunde wird von den Investoren 468 Capital und LEA Partners angeführt. Dazu kommen Mätch VC, sowie die Business Angels Fabian Silberer und Marco Reinbold, beide Co-CEO und Co-Founder von sevDesk, Martin Trenkle, Mitgründer und Geschäftsführer von Workwise, sowie Christoph Zöller, Gründer und Geschäftsführer von Instaffo.
Gegründet wurde das Start-up DYNO im Jahr 2021 vom Versicherungsexperten Marc Karkossa, HR-Fachmann Luis Weber und Peter Sutter, vormals Marketingchef bei sevDesk – einem Anbieter für eine automatisiere Buchhaltung. Die Cloud-Software will Selbständige und Kleinunternehmen vom Papierkram befreien.
Gesine Wagner betreut als Chefin vom Dienst Online die digitalen Kanäle der Personalwirtschaft und ist als Redakteurin hauptverantwortlich für die Themen Arbeitsrecht, Politik und Regulatorik. Sie ist weiterhin Ansprechpartnerin für alles, was mit HR-Start-ups zu tun hat. Zudem verantwortet sie das CHRO Panel.

