bAV-Preis – 1. Preis in der Kategorie KMU: AWO Bezirksverband Unterfranken e. V.

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„Wir wollen zeigen, dass bAV gerade in personalintensiven Branchen ein strategischer Baustein für Bindung und Arbeitgeberattraktivität ist“, sagt Dominik Roth, Konzernpersonalleiter der AWO Unterfranken. Das bAV-Modell wurde gemeinsam mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di entwickelt. Es ist im Rahmen eines Sozialpartnermodells (SPM) in das Metzler Pension Management eingebunden. Die Bestandsverwaltung liegt bei SIGNAL IDUNA.

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COMP&BEN

Dieser Beitrag ist zuerst im Vergütungsmagazin Comp & Ben – in der Sonderausgabe zum Deutschen bAV-Preis – erschienen. Das Onlinemagazin berichtet in sechs regulären Ausgaben pro Jahr und einer jährlichen Sonderausgabe über aktuelle Themen rund um Compensation & Benefits und betriebliche Altersversorgung (bAV). Hier können Sie das Magazin kostenlos herunterladen – und hier können Sie den COMP-&-BENNewsletter abonnieren.

Mit der bAV will die AWO Unterfranken den Beschäftigten ein Signal der Wertschätzung und langfristigen Verantwortung geben. „Gerade im Fachkräftemarkt wirkt eine spürbare Arbeitgeberleistung als Benefit positiv differenzierend – sowohl bei der Gewinnung als auch bei der Bindung“, betont Roth. „Die bAV ist für uns nicht nur ein Vorsorgeinstrument, sondern ein strategischer Bestandteil unserer Employer-Value-Proposition.“

Das neue bAV-Konzept wird im Rahmen einer reinen Beitragszusage (rBZ) umgesetzt und über den Metzler Sozialpartner Pensionsfonds kapitalmarktnah administriert. Kern der rBZ ist ein arbeitgeberfinanzierter Grundbeitrag von 2,8 Prozent des maßgeblichen Entgelts, wobei der Effektivbeitrag des Arbeitgebers inklusive arbeitgeberfinanzierter Sicherungs- und Kostenanteile insgesamt rund drei Prozent beträgt. Der Grundbetrag wird um die Möglichkeit einer optionalen Entgeltumwandlung – zum Beispiel 1,4 Prozent oder 2,8 Prozent – ergänzt. Metzler Pension Management verfolgt in der Kapitalanlage eine einheitliche Anlagestrategie im Rahmen eines aktiven Asset Managements, das an das SPM von Uniper angedockt ist. Zusätzliche Sicherungsmechanismen sind über kollektiv finanzierte Sicherungsbeiträge und Risikopuffer abgebildet. Daraus entstehen im Alter typischerweise Rentenleistungen.

Ein Merkmal der AWO-Rente ist die Kombination aus obligatorischer tariflicher Kollektivlösung, spürbarem Arbeitgeberbeitrag und moderner Governance im Sozialpartnermodell – mit dem Ziel, die bAV haftungsarm und breit zugänglich zu machen. Das Feedback zum Modell ist sehr positiv. Insbesondere die arbeitgeberfinanzierte Komponente und die einfache, kollektiv geregelte Systematik kommen bei den Beschäftigten gut an. Das belegt die Beteiligungsquote: Neben einer hundertprozentigen Beteiligung am obligatorischen Teil der AWO-Rente beläuft sich die Beteiligungsquote bei der freiwilligen Entgeltumwandlung auf 25 Prozent. Künftig will die AWO Unterfranken noch an drei Stellschrauben der bAV drehen: Erstens soll das Modell verständlicher erklärt werden; zweitens soll eine zielgruppengerechte Ansprache die Entgeltumwandlung besser aktivieren; drittens gilt es, Prozesse zu optimieren.