Lebenslauf: Sebastian Harrer – ein Denker als Bänker

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Personalwirtschaft: Du wolltest eigentlich in Philosophie habilitieren, bist dann in die Wirtschaft gewechselt. Wie kam es dazu?
Sebastian Harrer: Der Traum, Professor zu werden, zerplatzte recht schnell, als ich merkte, was das bedeuten würde: viel lesen, viel schreiben und veröffentlichen. Was mich aber reizte, war Studierende auf ihrem Weg zu begleiten. Und in ähnlicher Form findet sich das auch in der Personalarbeit wieder – die Entwicklung von Menschen und Organisationen. Zu dem Themenvorschlag meiner Doktorarbeit, der Zusammenhang zwischen Emotion und Motivation, sagte mein Doktorvater damals: „Damit werden Sie nichts in der akademischen Welt.“ Ich wusste aber natürlich schon, dass ich eine andere Richtung einschlagen werde.

Welche zentralen Lehren aus Ausbildung und Studium haben Dir im Berufsleben wirklich weitergeholfen?
Unter anderem habe ich durch die Philosophie gelernt, welche Bedeutung die Themen Werte und menschliche Identitäten im Leben haben. In dem wirtschaftswissenschaftlichen Teil meines Studiums ging es natürlich um Effizienz eines Betriebs, aber durch die Kombination beider Fächer hatte ich früh einen Blick für den gesellschaftlichen Wert eines Unternehmens. Beides hat eine Relevanz.

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