Wenn der Zyklus der Frau vorgibt, wie wir arbeiten

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„Meine Follikelphase geht gerade zu Ende, deswegen ist es perfekt, dass wir gerade jetzt das Interview haben“, begrüßt mich Natalie Rechberg zu Beginn unseres Interviews. Die CEO von Valley, einem Hersteller für Zyklustracker, meint damit die Phase in ihrem Menstruationszyklus, in der in ihren Eierstöcken der Eisprung stattfinden wird.  Rechberg trackt ihren Zyklus, weiß genau, wann welches Hormon ihren körperlichen, mentalen und emotionalen Zustand beeinflusst. Wenn möglich, richtet sie ihre Arbeitsaufgaben an ihren Zyklusphasen aus. Das empfiehlt sie auch jeder anderen menstruierenden Frau und will Unternehmen dazu anregen, ihre Mitarbeitenden über Frauengesundheit und den Zyklus aufzuklären.

Warum ist das laut Rechberg und Verfechterinnen des zyklusorientierten Arbeitens nötig? Der Körper der Frauen durchläuft jeden Monat getrieben von den Fortpflanzungsorganen vier verschiedene Phasen. In diesen Phasen werden verstärkt bestimmte Hormone ausgeschüttet, die sich auf die Leistungsfähigkeit und Stimmung der Frauen auswirken können. Anders formuliert: In jeder Phase hat die menstruierende Frau tendenziell andere Stärken und Bedürfnisse. Das kann die Produktivität auf der Arbeit beeinflussen.

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