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Talent & Learning: Lernen muss sich strukturell verändern

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Angesichts der Turbo-Entwicklung von KI-gestützten Tools und den damit verbundenen Veränderungen steigt der Stellenwert des Lernens auch 2026 weiter an. Learning und Development war zwar nie nur „nice to have“, jetzt aber wird es zur strategischen Aufgabe.

Folgerichtig wird der Erwerb und die Vertiefung von Skills zunehmend mit KPIs verknüpft. Um wirksam zu sein, muss Lernen sich strukturell verändern: weg von punktuellen Fortbildungen, hin zu kontinuierlichen und messbaren Formen. Themen müssen flexibler sein, stärker auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten, und sie müssen in den Arbeitsalltag integriert werden. Personalentwickler haben somit die Aufgabe, passende Formate für ihre Zielgruppen zu entwickeln.

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Dabei reicht es nicht, lediglich KI-Skills und Kenntnisse in Data Analytics zu fördern. Zusätzlich treten Soft Skills wie Lernfähigkeit, Kreativität, Empathie, Urteilsvermögen sowie Führungs- und Veränderungskompetenz in den Vordergrund. Hybride Skills sind das Gebot der Stunde.

Dies verändert auch Karrieren. Wo bislang bestimmte Abschlüsse und Noten die Eintrittskarte in den Job waren, rücken Fähigkeiten in den Vordergrund. Und auch die Laufbahn hängt mehr und mehr davon ab, welche Skills für bestimmte Aufgaben erforderlich sind.

Diese Veränderungen zu gestalten, ist Kernaufgabe von HR. Dafür müssen sich HR-Professionals allerdings zuallererst selbst weiterentwickeln. Lernen und Kompetenzerwerb ist gerade für HR wohl die wichtigste Aufgabe für 2026.

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Christina Petrick-Löhr betreut das Magazinressort Forschung & Lehre sowie die Berichterstattung zur Aus- und Weiterbildung. Zudem ist sie verantwortlich für die redaktionelle Planung verschiedener Sonderpublikationen der Personalwirtschaft sowie den Deutschen Personalwirtschaftspreis.