Unternehmen der öffentlichen Hand hierzulande klagen häufig über Nachwuchsprobleme. Das könnte sich in der Corona-Krise geändert haben, denn der öffentliche Dienst ist in der Gunst potenzieller Bewerber gestiegen.
Wenn ein Unternehmen Bewerberdaten irrtümlich an einen Dritten weiterleitet und den Bewerber nicht unverzüglich darüber informiert, hat letzterer einen Anspruch auf Schadenersatz. Das geht aus einem Urteil des Landesgerichts Darmstadt hervor.
Gunnar Tödt ist seit dem 1. Oktober 2020 Head of Employee Relations & Operations HR bei Nestlé in Deutschland. Der Bereich Employee Relations wurde neu geschaffen und vereint die bisherigen Bereiche HR Operations und Labor Relations zu einer Abteilung.
Seit Oktober dieses Jahres ist Meike Altevolmer Head of Global Human Resources bei Esprit. In ihrer Position berichtet sie an den Group CEO Anders Kristiansen. Altevolmer folgte auf Dr. Marion Welp, Chief Human Resources and Legal Affairs Officer & Mitglied des Executive Management Teams, die den Modekonzern auf eigenen Wunsch Ende November verlässt.
Im Zuge der Corona-Krise schreitet die Digitalisierung auch im Recruiting voran. Der Anbieter d.vinci hat nun Microsoft Teams in sein Bewerbermanagement eingebunden. Damit soll Personalern die Organisation digitaler Bewerbungsgespräche erleichtert werden.
Die Corona-Krise wirkt sich auch auf die betriebliche Ausbildung aus. Am häufigsten wurden Prüfungen verschoben, wie eine Betriebsbefragung zeigt. In jedem dritten Unternehmen war die Ausbildung selbst beeinträchtigt und bei einem Fünftel behinderte Kurzarbeit die Tätigkeit und Betreuung der Azubis.
In diesem Jahr verstärken Unternehmen in Deutschland ihre Bemühungen, die Mitarbeiter für die digitale Arbeitswelt fitzumachen. Sieben von zehn Arbeitgebern investieren in entsprechende Fort- und Weiterbildungen.
Jeder fünfte Berufstätige in Deutschland hat schon einmal rassistische Diskriminierung am Arbeitsplatz erlebt, die meisten davon als Beobachter. Die Mehrheit würde ihre Vorgesetzten darüber informieren. Allerdings ist nicht jedem ein Ansprechpartner für solche Fälle bekannt, wie eine Studie zeigt.