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#zpe-Live-Ticker: So ist der Messe-Dienstag

16:30

Keynote Stage: Generation Z: Faul, sprunghaft und verhätschelt oder die größte Chance für den Arbeitsmarkt?

Annahita Esmailzadeh ist Head of Customer Success (Travel, Transport, Utilities & Energy) bei Microsoft. (Foto: Personalwirtschaft)
Annahita Esmailzadeh ist Head of Customer Success (Travel, Transport, Utilities & Energy) bei Microsoft. (Foto: Personalwirtschaft)

Auf der Keynote Stage spricht Annahita Esmailzadeh, Head of Customer Success (Travel, Transport, Utilities & Energy) bei Microsoft, über die Generation Z. Dabei dekonstruiert sie die größten Vorurteile zur Gen Z. Ja, sie wissen, was sie wollen und was sie nicht wollen. Aber ist das denn so schlimm? Oder nicht auch vorteilhaft?

Und: Unternehmen haben gar keine andere Wahl, als mit der Gen Z klarzukommen und die Gen-Z-ler für sich zu gewinnen. Das gelingt zum Beispiel, in dem man sie dort anspricht, wo sie zu finden sind. Nicht auf Facebook, sondern auf Tiktok. Corporate Influencer seien ausschlaggebend.

Ihre Top-3-Tipps:
– Zuhören, zuhören, zuhören
– Vorzüge altersdiverser Teams nutzen
– Voreingenommenheiten ablegen

14:00

Keynote Stage: Corporate Health Management: Wie Firmen auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden eingehen

Spannende Diskussion aus der Keynote Stage der ZP nach der Mittagspause: Wie Unternehmen auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen, deren Gesundheit fördern und selbst die Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen können.

In der heutigen Zeit denken viele Unternehmen über die Einführung von Benefits nach, insbesondere Gesundheitsbenefits. Doch bei der Einführung von Benefits müssen Unternehmen zweierlei beachten: die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden, aber auch die gesellschaftlichen Trends. Benjamin Roth, CEO und Co-Founder von Urban Sports Club, sieht derzeit vor allem drei gesellschaftliche Trends, die die vier Generationen bewegen, die derzeit in Unternehmen aktiv sind: New Work, Gesundheit und Individualisierung. Diese Trends sollten Unternehmen bei der Einführung von Benefits im Blick haben.

Um die individuellen Wünsche der Mitarbeitenden herauszufinden, rät Laura Dückers, Lead Organizational Strategy & Culture – Denkwerk GmbH, zu einer Mitarbeiterbefragung: „Wir haben Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen befragt.“ Heraus kam, dass sie flexibel sein möchten in der Auswahl. „Die Nachfrage nach Flexibilität und Individualität ist groß“, erklärt Dückers.

Win-win-Situation für Arbeitgeber und Belegschaft

Von flexiblen Gesundheits- und Sportangeboten können sowohl Arbeitgeber als auch Mitarbeitende profitieren: Die Arbeitgeber tun etwas für die Gesundheit der Belegschaft und erhöhen gleichzeitig ihre Attraktivität als Arbeitgeber. Denn Dückers ist überzeugt: „Ein gutes Benefitsprogramm und die Leistung der Arbeitnehmer hängen eng zusammen.“

Aber auch die Kommunikation im Unternehmen zu den Benefits ist essentiell: „Wichtig sind Aktivierungsmaßnahmen, die auf das Thema aufmerksam machen, zum Beispiel, dass gewollt ist, dass Mitarbeiter die Mittagspause für den Sport nutzen und diese dann auch mal ein bisschen länger ausfällt“, erklärt Roth. Letztendlich ermuntert Roth Unternehmen, Benefits einzuführen und auszuprobieren: „Am Ende ist so ein Benefit nur ein Erfolg, wenn viele mitmachen. Wenn die Aktivierung in der Belegschaft nicht da ist, kann man es wieder herausnehmen.“

Stefanie Hornung interviewt Benjamin Roth von Urban Sports Club und Laura Dückers von Denkwerk bei der ZP Europe 2022. (Foto: Personalwirtschaft)
Stefanie Hornung interviewt Benjamin Roth von Urban Sports Club und Laura Dückers von Denkwerk bei der ZP Europe 2022. (Foto: Personalwirtschaft)

13:00

Future of Work Stage: Nachhaltigkeit – der Gamechanger für die HR-Agenda

Wie kann sich HR einen Überblick darüber verschaffen, wie nachhaltig das eigene Unternehmen wirtschaftet und dann den aktuellen Stand weiterentwickeln sowie nach außen kommunizieren? Diesen Fragen hat sich Rupert Felder, Head of HR bei den Heidelberg Druckmaschinen, in seinem Vortrag gewidmet. Die Antwort darauf: Es gibt verschiedenste Standards und generische Ziele, an denen sich Arbeitgeber orientieren können. Allen voran ESG (Environment, Social, Governance) und die 17 SDGs (Sustainability Development Goals) der Vereinten Nationen.

Es sei wichtig, diese Standards als Basis des eigenen Nachhaltigkeitsberichts zu nehmen, um die Nachhaltigkeitsbemühungen vergleichbar, messbar und transparent zu machen, so Felder. Etwas, das aktuell von wenigen Arbeitgebern bedacht würde. „Im Augenblick ist es mehr Prosa als Fakten“, sagt der HR-Chef und erklärte, wie sein Unternehmen versucht, es besser zu machen.

Prof. Dr. Rupert Felder, Leiter Personal der Heidelberg Gruppe, auf der Zukunft Personal. (Foto: Personalwirtschaft)
Prof. Dr. Rupert Felder, Leiter Personal der Heidelberg Gruppe, auf der Zukunft Personal. (Foto: Personalwirtschaft)

12:00

Keynote Stage: Ressourcenknappheit, Fachkräftemangel, drohende Rezession und der Ruf nach einer 4-Tage Woche

Wir haben die Chance, in den Unternehmen New Work individuell zu gestalten. Doch was bedeutet das, und was gehört alles dazu? Antworten darauf suchten Prof. Dr. Enzo Weber, Arbeitsmarktforscher, Thomas Sattelberger, Parlamentarischer Staatssekretär a.D., und Eva Degener, Director Client Relation ada Learning GmbH, in der ersten Paneldiskussion auf der Keynote Stage am heutigen Messedienstag der ZP Zukunft Personal.

Weber zeichnete zunächst ein düsteres Bild: „Wir haben eine Krise, einen demografischen Wandel, Inflation, Krieg: Die Stimmung kennt nach unten keine Grenzen.“ Doch er relativierte zugleich: „Wir haben aber auch die Riesenchance und jetzt die Möglichkeit, die Zukunft zu gestalten, eine ökologische Transformation zu schaffen. Die Digitalisierung ist in vollem Gange.“ Zudem sollten Unternehmen den Wünschen der Menschen gerecht werden: „Wer eine 4-Tage-Woche haben möchte, sollte sie bekommen.“ Aber eben auch nur der. Weber rief die Personalszene auf: „Kopf aus dem Sand und nach vorne schauen.“

Dem schloss sich Degener an: „Kopf aus dem Sand: Es braucht in den Unternehmen Innovationen, um nach vorne kommen zu können.“ Aus ihrer Sicht müssten Unternehmen drei Schritte gehen: Erstens müssten sie Büros als Orte der Begegnung gestalten, zweitens lebenslanges Lernen als Wachstumstreiber begreifen und drittens Communities stärken. „Ich hoffe, dass Organisationen in Zukunft mehr in Communities denken, sich vernetzen, unternehmensübergreifend zusammenarbeiten und dadurch Kompetenzen aufbauen.“

Sattelberger empfahl, die Debatte um New Work weiter zu fassen. „Die Frage nach Beteiligungs- und Entscheidungsprozessen, Mitarbeiterbeteiligung, Mitsprache bei Führung hat auch mit dem Thema zu tun. Diese Debatte findet mir viel zu wenig statt“, bedauerte er. Er betonte aber auch die Wichtigkeit der kulturellen Begegnung auf Augenhöhe: „Das ist ein Schlüsselthema, damit gute Kräftenach Deutschland kommen und hier bleiben.“

Über Ressourcenknappheit, Fachkräftemangel, drohende Rezession und den Ruf nach einer 4-Tage Woche diskutierten Prof. Dr. Enzo Weber, Arbeitsmarktforscher, Thomas Sattelberger, Parlamentarischer Staatssekretär a.D., und Eva Degener, Director Client Relation ada Learning GmbH, auf der Zukunft Personal Europe 2022. (Foto: Gründel)
Über Ressourcenknappheit, Fachkräftemangel, drohende Rezession und den Ruf nach einer 4-Tage Woche diskutierten Prof. Dr. Enzo Weber, Arbeitsmarktforscher, Thomas Sattelberger, Parlamentarischer Staatssekretär a.D., und Eva Degener, Director Client Relation ada Learning GmbH, auf der Zukunft Personal Europe 2022. (Foto: Gründel)

11:00

Das DPP-Gewinnerfrühstück an unserem Stand

Gegenüber von unserem Stand findet gerade das Siegerfrühstück von DPP statt. Bei Sekt, Kaffee, Wraps und Co. feiern wir noch einmal mit den Gewinnerinnen und Gewinnern der gestrigen Preisverleihung.

10:00

Unsere Cover-Fotobox

Ihr wolltet immer schonmal auf das Cover der Personalwirtschaft? Dann kommt in unsere Fotobox an Stand K.23 in Halle 4.1 auf der #zpe!
















9:01

Christiane Nägler (Group Event Director) und Sandra Reis (Event Director) von der ZP begrüßen die Messeteilnehmer und -teilnehmerinnen.

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9:00

Jetzt geht’s los!

Wir von der Personalwirtschaft sind auf der Messe Zukunft Personal Europe vertreten und freuen uns über Austausch jeglicher Art! An unserem Stand K. 23 in der Halle 4.1 treffen Sie jederzeit auf Mitglieder unseres Teams. Zudem werden wir natürlich von der ZP berichten – hier in diesem Ticker und auf den sozialen Netzwerken. Auch das virtuelle Vorbeischauen lohnt sich also.

Unser Stand K. 23 in der Halle 4.1, vorbei schauen lohnt sich!

Ist Redakteurin der Personalwirtschaft und schreibt off- und online. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind die Themen Arbeitsrecht, HR-Start-ups und Recruiting.

Kirstin Gründel kümmert sich als Redakteurin um das Portal Total Rewards sowie das F.A.Z.-Personaljournal.

Ist Redakteurin der Personalwirtschaft. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind die Themen Diversity, Gleichberechtigung und Work-Life-Balance.

Ist Chef vom Dienst der Personalwirtschaft Online und kümmert sich unter anderem um die Themenplanung der Webseite. Texte schreibt er vor allem über Themen aus den Bereichen Arbeitsrecht, Digitalisierung und dem Mittelstand.