„Wenigstens habe ich einen Job.“ Diese Aussage wird in Zeiten von Wirtschaftskrise, Stellenabbau und einer Arbeitswelt, die von KI auf bisher unbekannte Weise grundlegend verändert wird, immer gängiger. Allein in der deutschen Automobilindustrie gab es laut Statistischem Bundesamt im ersten Halbjahr 2026 rund 142.400 Stellen weniger als im Vor-Corona-Jahr 2019. Wer hier weiterhin mit meist guten Lohnbedingungen seinen Lebensstandard beibehalten, den Kredit fürs Haus abbezahlen oder die Familie gut finanzieren kann, schätzt sich wohl glücklich. Und das abgesehen vom Transformationsdruck und der Zufriedenheit oder Unzufriedenheit mit dem Job.
Für Unternehmen ist das nicht unbedingt eine gute Nachricht. Denn eine zu niedrige Fluktuation kann Produktivität verringern und Transformation erschweren. In den meisten Betrieben scheint das eine recht neue Gefahr zu sein, ging es vorher doch vor allem darum, die Fluktuation zu verringern. Doch wenn HR in dieser Hinsicht jetzt aktiv werden möchte – wie geht das? Und was heißt und bringt das?
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