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IT-Fachkräftemangel wird immer drastischer

In Deutschland fehlen derzeit 137.000 IT-Fachkräfte. Nach Zahlen des Digitalverbands Bitkom steigt die Fachkräftelücke im IT-Bereich damit über das pre-pandemische Niveau: 2019 waren 124.000 Stellen unbesetzt, in den vergangenen beiden Jahren waren es coronabedingt zwischenzeitlich mit 86.000 und 96.000 weniger.

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Für die Studie, die Bitkom jährlich durchführt, wurden 854 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter aus allen Branchen repräsentativ befragt. Von ihnen sagen nur noch 8 Prozent, dass das Angebot an IT-Fachkräften ausreichend ist; im vergangenen Jahr taten dies 13 Prozent. Rund drei Viertel der Befragten (74 Prozent) bestätigen hingegen den Mangel. Und: 70 Prozent rechnen sogar damit, dass sich die Situation noch verschärfen wird.

Messen und Praktika werden wieder wichtiger

Die fehlenden Fachkräfte sorgen dafür, dass Stellen immer länger unbesetzt bleiben. Laut der Umfrage stieg die durchschnittliche Zeit, bis Recruiter und Recruiterinnen jemanden gefunden haben, binnen Jahresfrist um rund zwei Wochen von 6,6 auf 7,1 Monate. Die wichtigsten Hebel im Recruiting sind dabei wie im Vorjahr Initiativbewerbungen und Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen, die jeweils so gut wie in jedem Unternehmen genutzt werden. Einige andere Kanäle holen aber auf. So wurden in mehr Unternehmen als zuvor ehemalige Praktikantinnen und Praktikanten übernommen, auch Karrieremessen spielten 2022 eine größere Rolle. Das liegt in beiden Fällen wohl an den weniger strengen Corona-Regeln in diesem Jahr. Aber auch Headhunting und Active Sourcing konnten ihren Anteil von 14 auf 22 Prozent beziehungsweise von 12 auf 21 Prozent steigern.

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Bewerben können sich Interessenten wiederum bei fast allen Unternehmen unter anderem per E-Mail, was aber auch vor vier Jahren schon der Fall war. In drei von vier Unternehmen ist auch eine schriftliche Bewerbungsmappe noch ein gangbarer Weg. Vier von zehn Unternehmen bieten zudem ein Online-Bewerbungstool an, jeder sechste Arbeitgeber  eine One-Click-Bewerbung aus Business-Netzwerken heraus.

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Ist Chef vom Dienst der Personalwirtschaft Online und kümmert sich unter anderem um die Themenplanung der Webseite. Texte schreibt er vor allem über Themen aus den Bereichen Arbeitsrecht, Digitalisierung und dem Mittelstand.

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