Wie ein InsurTech 50plus-Mitarbeitende findet und bindet

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Personalwirtschaft: Herr Schmidt, Sie konzentrieren sich im Recruiting auch auf die Altersgruppe 50 plus. Warum?
Jörg Schmidt:
Fast 50 Prozent unsere Mitarbeitenden kommen aus dem IT-Umfeld. In diesem Bereich gibt es bekanntermaßen – wie in vielen anderen auch – einen Personalengpass. IT-Talente zu finden, zu binden und glücklich zu machen, ist wegen der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt schwer. Großkonzerne haben beispielsweise andere Möglichkeiten, um Beschäftigte zu halten, als wir in einem Start-up-Umfeld. Und da war schnell klar, dass wir, wenn unsere Time-to-hire nicht aus dem Ruder laufen soll, neue Ideen brauchen. Das war allerdings nicht der einzige Grund.

Welchen Grund gab es noch?
Neben dem Druck, Stellen besetzen zu müssen, weil wir stark wachsen, wollen wir diverser werden. Zum Beispiel möchten wir explizit Perspektiven von der Zielgruppe 50plus in Entscheidungsfindungen einfließen lassen. Denn unsere Kunden sind nicht alle 25 und auch nicht 35, sondern gehören auch älteren Altersgruppen an, deren Perspektive Jüngere nur bedingt einnehmen können. Es ist also auch wichtig für unsere Produktentwicklung.

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