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Recruiting-Start-up hyrd erhält 1,1 Millionen Euro als Seed-Finanzierung

Das Frankfurter Recruiting-Start-up hyrd kann sich über ein Investment in Höhe von 1,1 Millionen Euro freuen. Investoren sind die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen (BMH) sowie branchenerfahrene Business Angels wie Christoph Maichel (Co-Gründer der Creditshelf AG) und der HR-Tech-Investor Andreas Burike. Mit den neu hinzugewonnenen finanziellen Mitteln möchte das Start-up wachsen und die eigene Plattform weiterentwickeln.

Hyrd ist eine Mischung aus Online-Karrierenetzwerk und Active-Sourcing-Tool. Für Arbeitgeber bietet es ein KI-basiertes Active-Sourcing-System an, das ermöglicht, passende Talente zu finden – vor allem die Generation Z bestehend aus Berufseinsteigerinnen und Studierenden ist. Zudem können sich Unternehmensvertreter eine Talent-Community erstellen und so über den Karriereweg der Kandidaten und Kandidatinnen, mit denen sie einmal in Kontakt waren, auf dem Laufenden zu bleiben.

Talente wiederum haben die Möglichkeit, sowohl mit Arbeitgebern als auch untereinander in Kontakt zu kommen. Das Ziel der Start-up-Gründer: User vernetzen sich, tauschen ihre Erfahrungen aus und unterstützen sich gegenseitig auf dem Karriereweg. Doch auch vom System selbst erhalten die registrierten Nutzerinnen und Nutzer Hilfe. So werden für sie passende Stellen herausgefiltert. Zudem werden die User beim Bewerbungsprozess unterstützt und müssen sich nicht bei den Unternehmen aktiv Feedback zum Stand der Bewerbungen einholen. Denn das mache hyrd für sie.

Das Ziel: innovatives und reibungsloses Recruiting

Die Investoren sehen das Start-up als Hilfe in Zeiten des Fachkräftemangels. Stephan Groß, verantwortlicher Investment Manager bei der BMH, sagt: „Der Fachkräftemangel wird sich in den kommenden Jahren weiter zuspitzen. Arbeitgeber werden sich auf neue, innovative Ansätze und Technologien einlassen müssen, um im zunehmenden Arbeitnehmermarkt die gesuchten Talente frühzeitig zu identifizieren und anzusprechen.“

Den Gründern geht es auch darum, mit ihrer Plattform Recruiterinnen und Recruiter dabei zu unterstützen, ihre Suche und das Onboarding reibungsloser zu gestalten: „Einstellungs- und Recruiting-Prozesse sind in vielen Unternehmen noch klar voneinander getrennte Einzelereignisse“, sagt Benjamin Weller, COO und Co-Gründer von hyrd. „Wir sehen Recruiting vielmehr als dauerhaften Prozess, in dem wir Arbeitgebern mit hyrd dabei unterstützen, sich kontinuierlich einen Pool geeigneter Kandidaten aufzubauen.“

Das Start-up wurde 2019 von Dennis Pfaff und Benjamin Weller gegründet, die beide zuvor bei der Deutschen Bank gearbeitet haben. Auf hyrd vertreten sind neben Unternehmen wie Bayer, Merck und Nestlé auch Startups und mittelständische Unternehmen.

Ist Redakteurin der Personalwirtschaft. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind die Themen Diversity, Gleichberechtigung und Work-Life-Balance.

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