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Arbeitsplatz
Ein Arbeitsplatz ist der räumliche Bereich, in dem ein Mensch arbeitet. Er ist Teil des betrieblichen Arbeitssystems, wenn auch immer häufiger nicht mehr geografisch (siehe Homeoffice und Remote Work). Am Arbeitsplatz befinden sich Arbeitsmittel und -gegenstände. Es wird teilweise vertreten, dass sich aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis auch ein Recht auf einen Arbeitsplatz ergibt.
Anforderungsprofil
Anforderungsprofile sind ein wesentliches Instrument der Personalbeschaffung und -auswahl. In ihnen sind systematisch alle zentralen Anforderungen enthalten, die ein spezieller Arbeitsplatz (Stelle) an die Person stellt, die ihn ausfüllen soll oder will. Im Rahmen der Stellenanalyse spezifiziert das Anforderungsprofil die typischen Arbeitsanforderungen und Merkmale (Kompetenzen, Qualifikationen, Einzelfähigkeiten und Persönlichkeitseigenschaften). Anforderungsprofile ergänzen Stellenbeschreibungen. Um sie zu erstellen, ist eine Arbeitsplatzanalyse nötig.
Assessment Center
Das Assessment Center, kurz AC genannt, ist ein gruppendiagnostisches Verfahren der Eignungsprüfung. Es setzt sich aus verschiedenen Leistungsproben (Gesprächen, Gruppenübungen, schriftliche Übungen und Tests) zusammen. Charakteristisch für das Assessment Center ist ferner die Anwesenheit mehrerer Beobachter aus dem Unternehmen (meist Linienvorgesetzte). Es wird zur Personalauswahl, zur Potenzialanalyse, zur Karriereplanung, zur Fortbildungsplanung und zur Aufgaben-/Arbeitsplatzanpassung eingesetzt.
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung betrieblicher Strukturen und Prozesse, um Arbeit, Organisation und Verhalten am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten. Durch gute Arbeitsbedingungen und Lebensqualität am Arbeitsplatz wird auf der einen Seite die Gesundheit und Motivation von Mitarbeitenden nachhaltig gefördert und auf der anderen Seite die Produktivität, die Qualität und Innovationsfähigkeit eines Unternehmens erhöht.
Fachkräftemangel
Als Fachkräftemangel bezeichnet man den Mangelzustand einer Volkswirtschaft, in dem eine bedeutende Anzahl von Arbeitsplätzen für Arbeitnehmer mit bestimmten Qualifikationen nicht besetzt werden kann, weil auf dem Arbeitsmarkt keine entsprechend qualifizierten Fachkräfte zur Verfügung stehen.
Global Mobility
Global Mobility – zu Deutsch „internationale Entsendung“ – umschreibt die Reisetätigkeit einzelner Mitarbeiter oder von Mitarbeitergruppen eines Unternehmens, wobei sich die Entsendeten in einem anderen Land oder auch innerhalb eines Landes an einem anderen Standort als ihrem üblichen Arbeitsplatz aufhalten können.
Green-HR
Green-HR beinhaltet Richtlinien, Praktiken und Systeme, die ein umweltfreundliches Verhalten der Beschäftigten eines Unternehmens fördern, um einen umweltbewussten, ressourceneffizienten und sozial verantwortlichen Arbeitsplatz zu schaffen. Es gilt also alle Bereiche von Recruiting über Personalentwicklung bis hin zum Employer Branding auf die Umweltziele des Unternehmens auszurichten.
Job Rotation
Der Begriff Job Rotation bezeichnet den Tausch von Arbeitsplätzen durch Mitarbeiter, die ihre beruflichen Qualifikationen verbessern wollen. Sie durchlaufen die verschiedensten Arbeitsbereiche eines Unternehmens, teilweise auch von Fremdfirmen und bereiten sich dadurch in der Regel auf eine Führungsaufgabe vor.
Jobfamilie
Die Job- oder Berufsfamilie ist eine Kategorie von Arbeitsplätzen aus einem ähnlichen Bereich. Es gibt auch Jobfamilien innerhalb einer Organisation, beispielsweise die Bürokräfte, den Verkauf und die Informationstechnologie. Solche Familien spielen etwa eine Rolle, wenn es um die Festsetzung von Lohnskalen oder um statistische Analysen des Personalbestands geht.
Lernort
Unter „Lernort“ ist in einem weiteren Sinne jeder Ort zu verstehen, an dem sich Lernprozesse vollziehen. Das kann ein Schulungsort (Learning-off-the-Job) aber auch ein Arbeitsplatz (Learning-on-the-Job) sein, an dem gezielt Qualifikationen vermittelt oder verbessert werden sollen. Doch das Lernen wird zunehmend multimedial und damit virtuell und ortsunabhängig.
Mobiles Arbeiten
Ähnlich wie bei der Telearbeit und dem Homeoffice baut auch das mobile Arbeiten auf einer Verbindung zum Betrieb per IT und Kommunikationstechnik auf. Der entscheidende Unterschied ist, dass der Mitarbeitende nicht an den privaten Arbeitsplatz oder die Betriebsstätte gebunden ist. Arbeitnehmer erledigen ihre Arbeit mit Mobilgeräten über das Mobilfunknetz – und das unabhängig von der Tageszeit oder dem Ort. Der Begriff ist (noch) nicht per Gesetz oder Verordnung definiert.
Onboarding
Als Onboarding wird allgemein die Phase der Ankunft und Einarbeitung eines neu eingestellten Mitarbeiters im Unternehmen bezeichnet. Onboarding bezieht sich dabei sowohl auf fachliche als auch auf kulturelle und soziale Integration am Arbeitsplatz. Es gilt als erfolgreich, wenn der Mitarbeiter in das Team und ins Unternehmen integriert wurde. Es zahlt auf die Employee Experience und Mitarbeiterbindung ein.
Personaleinsatzplanung
Die Personaleinsatzplanung (PEP) sorgt für einen anforderungs- und eignungsgerechten Personaleinsatz. Ihre zentrale Aufgabe ist die Zuordnung der im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter zu den einzelnen Arbeitsplätzen. Sie erfolgt durch den Vergleich des Anforderungsprofils der einzelnen Arbeitsplätze mit dem Qualifikations- und Fähigkeitsprofil des Mitarbeiters bei gleichzeitig möglichst weitreichender Berücksichtigung seiner Neigungen, Interessen und Entwicklungswünsche.
Stellenabbau
Der Abbau von Arbeitsplätzen gehört zu den schwierigsten Aufgaben im Personalwesen. Wie können Unternehmen diesen Prozess fair und transparent gestalten, ohne die Motivation der verbleibenden Mitarbeiter zu gefährden? Erfahren Sie in unseren Beiträgen, welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind und welche Strategien helfen, den Übergang für alle Beteiligten möglichst reibungslos zu gestalten.
Telearbeit
Telearbeit ist in der Arbeitsstättenverordnung als das Arbeiten in den privaten Räumlichkeiten des Arbeitnehmers definiert. Der Arbeitgeber ist dabei verpflichtet, am Telearbeitsplatz Möbel, Arbeitsmittel und Kommunikationseinrichtungen zu installieren. Wichtig ist, dass die wöchentliche Arbeitszeit im privaten Büro sowie die Dauer der Einrichtung vertraglich festgehalten sind. Der Begriff ist nicht zu verwechseln mit mobiler Arbeit oder dem Begriff Homeoffice.