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360-Grad-Feedback

Das 360-Grad-Feedback ist eine Methode, um Leistungen und Kompetenzen von Führungskräften und Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Perspektiven einzuschätzen. Dafür werden Bezugspersonen im Umfeld der besagten Person (Vorgesetzte, Kollegen und Kolleginnen sowie Mitarbeitende) strukturiert befragt. Das 360-Grad-Feedback kann als Teil von Personalentwicklungsprozessen verwendet werden, indem es mögliche Defizite oder Stärken aufzeigt. Damit kann die Methode als Motor eines ständigen Veränderungsprozesses dienen.

Abmahnung

Eine Abmahnung kann vom Arbeitgeber erteilt werden, wenn ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin arbeitsvertragliche Pflichten verletzt. Sie ist ein förmlicher Ausdruck der Missbilligung der Verhaltensweise eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin. Die Abmahnung kann mit dem Hinweis auf arbeitsrechtliche Konsequenzen verbunden sein, insbesondere einer Kündigung im Wiederholungsfall. Dabei muss die Pflichtverletzung konkret bezeichnet sein, anderenfalls ist eine Abmahnung unwirksam.

Active Sourcing

Active Sourcing bezeichnet die aktive Suche nach Talenten und neuen Mitarbeitenden. Dabei machen Personalerinnen und Personaler geeignete Menschen auf dem Arbeitsmarkt ausfindig, sprechen sie direkt an und versuchen sie von einem Jobangebot zu überzeugen. Active Sourcing ist auch eine Methode, um sich ein Netzwerk an potenziellen Mitarbeitenden aufzubauen, die für zukünftige offene Stellen in Frage kommen. Außerdem kann durch das aktive Zugehen auf Talente die Bekanntheit des eigenen Unternehmens gesteigert werden.

Agilität

Agilität beschreibt einen Zustand, bei dem Personen und Organisationen im Hinblick auf ihre Strukturen und Prozesse flexibel und anpassungsfähig sind. Dies kann vor allem bei unvorhergesehenen Ereignissen hilfreich sein. Zudem sind agile Personen und Unternehmen in Bezug auf Veränderungen nicht nur reaktiv, sondern auch proaktiv. Im Organisationskontext heißt dies beispielsweise, dass Prozesse unterbrochen und angepasst sowie Projekte wiederholt neu aufgesetzt werden, etwa mit Blick auf veränderte Kundenwünsche und Marktanforderungen.

Altersstruktur

Die Altersstruktur beschreibt, wie bestimmte Altersstufen und Generationen innerhalb der Belegschaft verteilt sind. Diese Verteilung auf einzelne Belegschaftsgruppen ist sinnvoll für die Analyse und Prognose des Personalbestands sowie der Personalbedarfsermittlung. Idealerweise sollte die Altersstruktur ein möglichst ausgewogenes Verhältnis zwischen älteren und jüngeren Arbeitnehmenden in den einzelnen Bereichen und Berufsgruppen aufweisen.  

Altersversorgung

Der Begriff Altersversorgung bezeichnet Maßnahmen zur finanziellen Absicherung im Ruhestand. Mit der Altersversorgung soll aber auch sichergestellt werden, dass Mitarbeitende bei einer möglicherweise auftretenden Invalidität finanziell versorgt sind, und Hinterbliebene im Todesfall monetäre Unterstützung erhalten. Die Altersversorge besteht in Deutschland aus einem Drei-Säulen-Konzept, das vor allem durch eine kollektive Basisversorgung, die betriebliche Altersversorgung und eine ergänzende individuelle Vorsorge getragen wird.

Anforderungsprofil

Anforderungsprofile sind ein wesentliches Instrument der Personalbeschaffung und -auswahl. In ihnen sind systematisch alle zentralen Anforderungen enthalten, die ein spezieller Arbeitsplatz (Stelle) an die Person stellt, die ihn ausfüllen soll oder will. Im Rahmen der Stellenanalyse spezifiziert das Anforderungsprofil die typischen Arbeitsanforderungen und Merkmale (Kompetenzen, Qualifikationen, Einzelfähigkeiten und Persönlichkeitseigenschaften). Anforderungsprofile ergänzen Stellenbeschreibungen. Um sie zu erstellen, ist eine Arbeitsplatzanalyse nötig.  

Arbeitnehmerüberlassung

Bei der Arbeitnehmerüberlassung wird ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber an einen Dritten ausgeliehen, um für ihn bestimmte Arbeitsleistungen zu erbringen. Meistens handelt es sich hier beim Arbeitgeber um einen Verleiher, ein Zeitarbeitsunternehmen oder einen Personaldienstleister und beim Beschäftigten um einen Zeitarbeitnehmer oder Leiharbeitnehmer. Der Arbeitnehmer ist meistens beim Verleiher angestellt, erbringt aber seine Arbeitsleistung beim Entleiher. Die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung wird durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) geregelt.  

Arbeitsmodelle

Arbeitsmodelle sind Formen, wie Arbeit gestaltet werden kann. Dies bezieht sowohl auf Arbeitszeiten und -orte als auch auf Prozesse. Derzeit werden vor allem auch hybride Arbeitsmodelle beliebter sowie agile Arbeitsweisen. Zudem zeigt sich ein Trend hin zu individuelleren Arbeitsmodellen, die auf die einzelnen Mitarbeitenden zugeschnitten werden.

Arbeitsorganisation

Arbeitsorganisation beschreibt wie Arbeit hinsichtlich Art, Umfang und Bedingungen organisiert ist. Dazu gehört die Art der Arbeitsaufgaben, der Aufgabenteilung zwischen den Mitarbeitenden und Betriebsmitteln, der Zusammenarbeit zwischen den Menschen, der Arbeitsform und der Arbeitszeit. Arbeitsorganisation ist ein Ergebnis der Arbeitsgestaltung. In jüngerer Zeit wird der Begriff häufig auf die persönliche Arbeitsorganisation eingeschränkt benutzt und bedeutet dann persönliche Arbeitseinteilung sowie das eigene Zeit- und Terminmanagement.  

Arbeitsplatz

Ein Arbeitsplatz ist der räumliche Bereich, in dem ein Mensch arbeitet. Er ist Teil des betrieblichen Arbeitssystems, wenn auch immer häufiger nicht mehr geografisch (siehe Homeoffice und Remote Work). Am Arbeitsplatz befinden sich Arbeitsmittel und -gegenstände. Es wird teilweise vertreten, dass sich aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis auch ein Recht auf einen Arbeitsplatz ergibt.  

Arbeitsvertrag

Ein Arbeitsvertrag ist eine Verpflichtung, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber eingehen. Der Arbeitnehmer verpflichtet sich dazu, abhängige Arbeit zu verrichten, der Arbeitgeber ist angehalten, dem Beschäftigtem im Gegenzug eine Vergütung zu zahlen. Der Arbeitsvertrag ist Grundlage des Arbeitsverhältnisses. Er enthält zahlreiche Nebenpflichten, die über die Hauptpflichten (Arbeit gegen Entgelt) hinausgehen, vor allem die Treuepflicht des Arbeitnehmers und die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.

Arbeitswelt

Die Arbeitswelt bezeichnet den gesellschaftlichen Bereich, in dem Menschen wirtschaftlich tätig sind. Sie ist ständig im Wandel. Derzeit wird die Arbeitswelt immer flexibler und menschenzentrierter. HR ist einer der Hauptgestalter der Arbeitswelt.

Arbeitszeit

Arbeitszeit beschreibt den Zeitraum, in dem der Beschäftigte dem Arbeitgeber seine Arbeitskraft zur Verfügung stellt. Meist ist der Arbeitnehmer für diese Dauer durchgängig konzentriert tätig. Bereitschaftsdienste bilden hier eine Ausnahme. Je nach Ausprägung muss der Arbeitnehmer dabei für einen bestimmten Zeitraum auf Abruf sein und arbeitet nicht die volle Zeit des Bereitschaftsdienstes durch.

Arbeitszeugnis

Ein Arbeitszeugnis ist eine Urkunde, die ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer oder Auszubildenden ausstellt, wenn dessen Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis ausläuft. Im Arbeitszeugnis wird die Leistung des ausscheidenden Beschäftigten bewertet. Grundsätzlich hat jeder Arbeitnehmer einen Anspruch auf dieses Dokument. Inhalt, Aufbau sowie Formulierung des Zeugnisses folgen bestimmten Vorschriften. Arbeitszeugnisse mit einer guten Bewertung sind wichtige Dokumente für Arbeitnehmer, wenn sie sich bei potenziellen neuen Arbeitgebern vorstellen.

Assessment Center

Das Assessment Center, kurz AC genannt, ist ein gruppendiagnostisches Verfahren der Eignungsprüfung. Es setzt sich aus verschiedenen Leistungsproben (Gesprächen, Gruppenübungen, schriftliche Übungen und Tests) zusammen. Charakteristisch für das Assessment Center ist ferner die Anwesenheit mehrerer Beobachter aus dem Unternehmen (meist Linienvorgesetzte). Es wird zur Personalauswahl, zur Potenzialanalyse, zur Karriereplanung, zur Fortbildungsplanung und zur Aufgaben-/Arbeitsplatzanpassung eingesetzt.  

Ausbildung

Eine Ausbildung ist eine Bildungsmaßnahme, die den Teilnehmenden für eine bestimmte Tätigkeit qualifizieren soll. Im Rahmen einer Ausbildung werden Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt oder weiterentwickelt. Der Begriff Ausbildung umschließt eine Berufsausbildung, ein Studium sowie die allgemeine Schulbildung.    

Auslandseinsatz

Der Auslandseinsatz ist die Aufnahme einer weisungsgebundenen – in der Regel befristeten – Tätigkeit in einem anderen Land als der Bundesrepublik Deutschland, sofern dies für einen in Deutschland ansässigen Arbeitgeber im Rahmen eines inländischen Beschäftigungsverhältnisses erfolgt. Bei unbefristeten Tätigkeiten handelt es sich um eine Versetzung beziehungsweise einen Übertritt zu einer ausländischen Niederlassung, sofern die Bindung zu dem Unternehmen im Staat des Einsatzes nicht mehr sinnvoll ist.  

Automatisierte Zeiterfassung: HR-Self-Service mit Zukunft

Spätestens in der Corona-Pandemie mussten Personalabteilungen einsehen, dass sie die Digitalisierung ihrer HR-Systeme nicht länger aufschieben können. Bei der Wahl der Systeme tun Unternehmen gut daran, vorausschauend zu handeln und nicht nur auf die aktuelle Situation zu reagieren. Aber welche Funktionen müssen moderne HR-Tools aufweisen?

Automatisierung

Automatisierung bezeichnet einen Zustand, bei dem Prozesse von künstlichen Systemen gesteuert werden. Dabei befolgen die künstlichen Systeme selbstständig ein Programm und treffen auf dessen Basis Entscheidungen. Die Entscheidungen des Systems beruhen auf der Verknüpfung von Eingaben mit den jeweiligen Zuständen eines Systems und haben Aufgaben zur Folge.

bAV

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist eine Form der finanziellen Absicherung in der Rente, in Fällen von Invalidität und im Todesfall eines Angehörigen, die über den Arbeitgeber organisiert wird. Gemäß § 1 I S. 1 handelt es sich um eine bAV, wenn einem Arbeitnehmer Leistungen der Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung aus Anlass seines Arbeitsverhältnisses zugesagt werden. Durch die Absicherung biometrischer Risiken unterscheidet sie sich von einer reinen renditeorientierten Kapitalbildung.

Benefits

Benefits bezeichnen in der Wirtschaft Vorteile, die ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitenden zusätzlich zum Gehalt gibt. Damit sollen Bedürfnisse der Beschäftigten befriedigt werden. Diese Nebenleistungen sollen die Belegschaft motivieren, ihre Arbeit anerkennen und das Betriebsklima verbessern.

Berufsbild

Ein Berufsbild beschreibt die Tätigkeiten, die Arbeitnehmende in einem Beruf oder der dazugehörigen Ausbildung ausführen. Durch die Beschreibung grenzt sich der jeweilige Beruf von anderen ab. Berufsbilder werden zum Teil von Institutionen wie Berufsverbänden festgelegt, zum Teil werden sie durch gesetzliche Regelungen vorgegeben. Sie enthalten auch Informationen über Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. 

Betriebliche Ausbildung

Unter betrieblicher Ausbildung wird die Vermittlung von Fertigkeiten, Kenntnissen und fachspezifischen Verhaltensweisen verstanden, die für die Berufsausführung erforderlich sind. Dabei findet die berufspraktische Ausbildung überwiegend im Betrieb statt, während die berufstheoretische Unterweisung und der allgemeinbildende Unterricht vor allem in den Berufsschulen durchgeführt wird. Die betriebliche Ausbildung wird von Handwerks-, Industrie- und Handelskammern überwacht.  

Betriebliche Weiterbildung

Als betriebliche Weiterbildung (Fortbildung) bezeichnet man Aktivitäten, mit denen Unternehmen ihre Mitarbeitenden kontinuierlich weiterqualifizieren. Allgemeines Ziel der betrieblichen Weiterbildung ist es, das Potenzial der Mitarbeitenden auszuschöpfen. Hierzu wird sowohl beruflich-fachliches als auch überfachliches Wissen vermittelt. Die betriebliche Weiterbildung steht in der Regel in einem engen Wechselverhältnis zur Personalentwicklung, insbesondere weil ein großer Teil der Personalentwicklungsmaßnahmen berufliche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sind.

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung betrieblicher Strukturen und Prozesse, um Arbeit, Organisation und Verhalten am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten. Durch gute Arbeitsbedingungen und Lebensqualität am Arbeitsplatz wird auf der einen Seite die Gesundheit und Motivation von Mitarbeitenden nachhaltig gefördert und auf der anderen Seite die Produktivität, die Qualität und Innovationsfähigkeit eines Unternehmens erhöht.

Betriebsrat

Der Betriebsrat ist das Vertretungsorgan der Mitarbeitenden in Unternehmen. Durch ihn wird zum großen Teil das Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrecht der Angestellten umgesetzt. Ab einer Unternehmensgröße von fünf festen Beschäftigten, kann ein Rat ins Leben gerufen werden. Der Betriebsrat wird in geheimer und unmittelbarer Wahl von den Arbeitnehmenden bestimmt. Die Wahl findet in der Regel alle vier Jahre statt.

Bewerbermanagement

Das Bewerbermanagement ist ein Teilbereich des Recruitings. Es schließt alle Methoden, Mittel und Prozesse ein, um Bewerber effizient durch den Bewerbungsprozess zu führen. Dabei wird das Ziel verfolgt, die richtigen Talente schnell und mit möglichst wenig Kostenaufwand zu finden sowie das Arbeitgeberimage zu verbessern. Im Fokus des Bewerbermanagements stehen die Verwaltung von Bewerberdokumenten, die Kommunikation mit Bewerbern und interne Abstimmungsprozesse.

Bewerbungsschreiben

Mit einem Bewerbungsschreiben bietet ein Arbeitssuchender einem Arbeitgeber an, für ihn tätig zu werden. Ziel dabei ist es, den Arbeitgeber davon zu überzeugen, ein Arbeitsverhältnis mit dem Schreiber einzugehen. Inhaltlich stellt sich der Arbeitsuchende im Bewerbungsschreiben vor, beschreibt seine Qualifikationen und Talente, Erfahrungen sowie wichtige Stationen im beruflichen Werdegang und gibt an, warum er oder sie eine Bereicherung für das Unternehmen ist.    

Big Data

Big Data (große Daten) sind Massendaten, die sich nicht mit händischen Methoden und konventionellen Datenbanksystemen auswerten lassen. Als Kriterien gelten häufig die drei Vs. Volume (Größe): Der Datenbestand muss um mindestens 500 Terabyte pro Woche wachsen. Velocity (Schnelligkeit): Die Daten entstehen in Echtzeit und müssen genauso schnell verarbeitet werden. Variety (Heterogenität): Die Daten stammen aus verschiedenen Quellen.  

Bildungsmanagement

Beim Bildungsmanagement werden Fähigkeiten und Potenziale von Mitarbeitenden festgestellt oder entwickelt. Damit soll ein Nachwuchs im Unternehmen aufgebaut werden, mit dem die Geschäftsstrategien und Ziele der Organisation erreicht werden können. Eine weitere Aufgabe des Bildungsmanagements besteht darin, Führungskräfte dabei zu unterstützen, unternehmerisches Denken und Handeln auch im Alltagsgeschäft im Auge zu behalten.  

Blended Learning

Der Begriff Blended Learning bezeichnet Lern- und Lehrkonzepte, die traditionelle Formen der Weiterbildung und den Einsatz virtuellen Lernens (E-Learning) miteinander verbinden. Im deutschen Sprachraum findet man hierfür zum Teil auch den Ausdruck „hybrides Lernen“. Die Lernform kennzeichnet sich durch einen Wechsel an Online-Lernmethoden und Präsenzveranstaltungen.  

Bonus

Ein Bonus ist eine Vergütung, die der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zusätzlich zum Gehalt zahlt. Damit soll die besondere Leistung des Beschäftigten gewürdigt werden. Meistens ist der Bonus an das Erreichen einer Zielvereinbarung geknüpft und wird einmalig gezahlt. Er soll zudem zur Motivation der Mitarbeitenden dienen.

Business Partner

Das Selbstverständnis der Personalabteilung hat sich vom administrativen Personalverwalter hin zum Business Partner (Geschäftspartner) der Geschäftsführung verändert. Damit leistet HR einen Beitrag zur Wertschöpfung des Unternehmens. So gilt es seit einigen Jahren als Aufgabe von Personalerinnen und Personalern, die Unternehmenskultur mitzugestalten sowie die Personalentwicklung proaktiv zu planen und fördern.  

Change Management

Change Management bedeutet, Veränderungsprozesse auf Unternehmens- und persönlicher Ebene zu planen und umzusetzen. Dabei darf auch nicht vernachlässigt werden, die sich im Wandel befindenden Prozesse zu reflektieren und zu stabilisieren. Veränderungsprozesse sind irreversibel (unumkehrbar) und beziehen sich auf die gesamte Organisation oder Teilbereiche des Unternehmens. Die Begriffe Transformationsprozesse, Veränderungsprozesse und Change Management werden synonym verwendet.      

Cloud Computing

Unter Cloud Computing versteht man die Auslagerung von Daten und Diensten vom eigenen Computer zu externen Dienstleistern. Die Daten können dann aus dem Internet, der sogenannten Wolke (= Cloud) zeit- und ortsunabhängig abgerufen werden. Außerdem benötigt der einzelne Nutzer eine geringere eigene Ausstattung und wird hierdurch flexibler. Allerdings ist die Sicherheit der Daten im eigenen Netz immer wieder ein großes Thema.  

Cloud Learning

Cloud Learning (auch Learning in the Cloud) meint mobiles und vernetztes Lernen. In einer Cloud (dt. Wolke) werden dabei Lerninhalte von anderen Anwendern zur Verfügung gestellt. Mittels virtueller Rechen- und Speicherressourcen sowie moderner Web-Technologien entsteht ein Lernumfeld in der Cloud.  

Coaching

Coaching ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Beratungsmethoden. Dabei werden Fähigkeiten, Verhalten und Persönlichkeit von Fach- und Führungskräften mit Hilfe eines Trainers entwickelt – meist vor dem Hintergrund aktueller Unternehmensziele.

Collaboration

Collaboration im Sinn des Wissensmanagements bezeichnet den Austausch und die geordnete Ablage von Informationen und Wissen innerhalb einer Arbeitsgemeinschaft auf einer IT-Plattform. Die Bandbreite an IT-Lösungen und Instrumenten, mit denen sich die Zusammenarbeit verbessern lässt, ist groß. Zu den Web 2.0 Tools zählen beispielsweise Wikis und Social Networks. Auch Lösungen für Web- und Videokonferenzen lassen sich in weltweiten verteilten Teams für die Zusammenarbeit nutzen.  

Compliance

Compliance beschreibt in der Betriebswirtschaftslehre, wie regelkonform Mitarbeitende bezüglich der (vom Unternehmen) aufgestellten Regeln und Richtlinien sind. Diese können in jedem Unternehmen unterschiedlich sein. Compliance ist auch vor einem arbeitsrechtlichen Hintergrund von großer Relevanz.  

Corona

Die Ausbreitung der Infektionskrankheit Corona hat das gesellschaftliche Leben und die Arbeitswelt verändert. Entwicklungen, die sich vor 2020 bereits angekündigt haben, wurden verstärkt. So hat sich die Flexibilisierung der Arbeit seit dem Ausbruch des Covid-Virus vergrößert, der Fokus auf Gesundheitsvorsorge ist gestiegen und die Führung des Loslassens und Vertrauens ist wichtiger geworden.

Corporate Social Responsibility

Corporate Social Responsibility (CSR) umschreibt verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln, das über die eigentliche Geschäftstätigkeit eines Unternehmens hinausgeht. Laut dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) ist CSR „ein Konzept gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen, das die Aspekte der Nachhaltigkeit aufnimmt und sich auf die drei Säulen Wirtschaft, Soziales und Umwelt stützt. CSR-Initiativen sind Beiträge, die Unternehmen im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit für eine zukunftsfähige Gesellschaft leisten. Sie entspringen dem Engagement des jeweiligen Unternehmens und beruhen auf Eigeninitiative und Eigenverantwortung.

Cross Mentoring

Cross-Mentoring ist ein Austauschprogramm zwischen Mentoren und Mentee, die aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmen kommen. Dabei soll der Mentor, eine erfahrene Führungskraft, sein Wissen an einen Mentee, jemanden aus dem Führungsnachwuchs, weitergeben. Ziel ist es, den Mentee in seiner persönlichen oder beruflichen Entwicklung innerhalb oder außerhalb des Unternehmens zu fördern. Cross Mentoring ist ein extern organisiertes Programm.

Datenschutz

Datenschutz bezeichnet eine Sicherung von personenbezogenen Daten, bei der eine missbräuchliche Verarbeitung nicht möglich ist. Er beschreibt auch den Schutz des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung. Der Datenschutz in Deutschland wird hauptsächlich durch die zwei Gesetze Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) geregelt.

Demografiemanagement

Demografiemanagement ist der Umgang mit den Auswirkungen des demografischen Wandels bzw. der demografischen Entwicklung. Mit dem Begriff „demografischer Wandel“ wird die Veränderung der Zusammensetzung der Altersstruktur einer Gesellschaft bezeichnet. Er kann sowohl eine Bevölkerungszunahme als auch eine Bevölkerungsabnahme bezeichnen.

Der Job HR

Personalerinnen und Personaler haben mit ihren Kundinnen und Kunden eins gemeinsam: Sie sind auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im jeweiligen Unternehmen. Aber wie gestaltet sich eigentlich ihr Job im Bereich HR?

Descriptive Analytics

Descriptive Analytics, also beschreibende) Analysen setzen Modelle und Verfahren ein, mit denen Erkenntnisse über die Vergangenheit und Gegenwart gewonnen werden. Sie beantworten die Frage: Was passiert(e)? Zu den Methoden zählen etwa periodische Reports, statistische Modelle, Aggregationsmethoden und Data Mining.

Die Great Resignation bei Fachkräften: Wie Arbeitgeber darauf reagieren sollten

[SPONSORED] Great Resignation – die große Kündigungswelle in den USA: Wann kommt sie nach Deutschland? Ist das ein Akademikerphänomen? Tatsächlich zeigt eine aktuelle Studie die hohe Wechselbereitschaft auch bei Fachkräften mit Berufsausbildung. Wie Sie als Arbeitgeber darauf reagieren können, zeigt das Special von meinestadt.de.

Digitalisierung

Digitalisierung kann bedeuten, dass Informationen und Kommunikation digital umgewandelt, dargestellt oder durchgeführt werden. Ebenso gibt es digitale Modifikationen von Instrumenten, Geräten oder auch Fahrzeugen. Im Unternehmenskontext spricht man häufig von der Digitalisierung von Prozessen, wie in der HR-Abteilung der Recruitingprozess: Bewerbungen kommen nicht mehr per Post, Arbeitsverträge müssen nicht zwingend per Hand unterschrieben werden.

Diskriminierung

Diskriminierung bezeichnet eine Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen oder einzelnen Personen nach Maßgabe bestimmter Wertvorstellungen oder aufgrund unreflektierter, z. T. auch unbewusster Einstellungen, Vorurteile oder emotionaler Assoziationen.

Diversity

Der Begriff Diversity oder auch Diversität drückt aus, dass es Unterschiedlichkeiten der Individuen, Kulturen, Strategien, Funktionen in der Belegschaft gibt.

Diversity Management

Diversity Management fokussiert die Vielfalt und Heterogenität innerhalb der Organisationen und zielt darauf ab, die Unterschiedlichkeiten der Individuen, Kulturen, Strategien, Funktionen etc. gezielt als strategische Ressource zur Lösung komplexer Probleme zu nutzen. Diversity Management bietet einerseits Raum für die Entfaltung von Individualität im Unternehmen, verhindert aber die damit verbundene Gefahr der Fragmentierung durch die Schaffung einer inkludierenden Unternehmenskultur.

Diversity, Equity and Inclusion (DEI)

Mit dem Begriff DEI (Diversity, Equity and Inclusion) werden Bemühungen des Arbeitgebers beschrieben, Vielfalt im Unternehmen zu fördern. Dabei bezeichnet "Diversity" das Streben danach, Mitarbeitende mit möglichst unterschiedlichen Attributen einzustellen. "Equity" steht dafür, dass alle Beschäftigten gehört und fair behandelt werden. Können sich die Mitarbeitenden trotz ihrer Unterschiedlichkeit gleich viel einbringen und werden willkommen geheißen, ist auch Inclusion gegeben.

E-Learning

E-Learning steht für das Lernen internet- bzw. intranetbasierter Lerninhalte, das durch vielschichtige Interaktionsmöglichkeiten unterstützt wird. Im Zentrum von E-Learning-Konzeptionen stehen das Lernen selbst sowie dessen Förderung durch die Kombination von interaktiver multimedialer Lernsoftware mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Autonomie des Lernenden, eigenständiger über Zeit, Ort, Lernwege und -tempo zu entscheiden, stellt dabei eine besondere Herausforderung für die Gestaltung von Lernplattformen und das Tutoring dar.  

E-Recruitment

E-Recruitment ist die Abkürzung für Electronic Recruitment und bezeichnet somit den elektronischen und internetbasierten Prozess der Personalbeschaffung. Es beschränkt sich nicht auf die Rekrutierung per Internet, sondern ist als ein geschlossener, webbasierter Gesamtprozess zu verstehen, der alle digitalen Wege der Beschaffung einschließt. Aufgabe des Human Resource Managements ist es dabei, die Geschwindigkeit und Qualität des Beschaffungsprozesses zu erhöhen.

Employee Experience

Die Employee Experience beschreibt die Erfahrungen, die ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin in einem Unternehmen macht. Ist sie positiv, trägt dies zur Motivation und Mitarbeiterbindung bei. Sie ist damit einer der wichtigsten Hebel der Personalabteilung.

Employer Branding

Employer Branding umfasst die Positionierung und Kommunikation eines Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber. Dahinter verbirgt sich einerseits die Idee, Ansätze der Markenbildung, wie sie im Marketing und strategischen Management schon lange bekannt sind, auf die Mitarbeitergewinnung zu übertragen. Andererseits berührt das Thema die Entwicklung eines Unternehmens hin zum attraktiven Arbeitgeber. Dieser letztgenannte Aspekt hat weniger etwas mit Marketing zu tun, sondern in erster Linie mit Mitarbeiterführung, Führungskultur und äußeren Rahmenbedingungen.

Entgelt

Der Begriff Entgelt bezeichnet die in einem Vertrag vereinbarte Gegenleistung. Ein entgeltlicher Vertrag ist also insbesondere ein gegenseitiger Vertrag, bei dem Leistung und Gegenleistung in einem Gegenseitigkeitsverhältnis stehen.

Entgeltabrechnung

Auf einer Entgeltabrechnung wird die Zusammensetzung des Gehalts beschrieben. Sie enthält eine genaue Auflistung der Abzüge oder Abgaben, wie beispielsweise die Versicherungsbeiträge. Dadurch wird der Unterschied zwischen Brutto- und Nettogehalt sichtbar.

Entsendebescheinigung

Die Entsendebescheinigung belegt bei einer beruflichen Tätigkeit im europäischen Ausland, dass die betreffende Person ein Mitglied der deutschen Sozialversicherung ist. Damit wird vermieden, dass die ausländischen Behörden Sozialversicherungsbeiträge für das Gastland einfordern und eine doppelte Bezahlung der Sozialabgaben erfolgt.

Fachkräftemangel

Als Fachkräftemangel bezeichnet man den Mangelzustand einer Volkswirtschaft, in dem eine bedeutende Anzahl von Arbeitsplätzen für Arbeitnehmer mit bestimmten Qualifikationen nicht besetzt werden kann, weil auf dem Arbeitsmarkt keine entsprechend qualifizierten Fachkräfte zur Verfügung stehen.

Feedbackkultur

Der Begriff Feedbackkultur bezeichnet eine Kultur in Unternehmen, die geprägt ist von wechselseitigem Vertrauen und in der sich die Mitarbeitenden hierarchie- und funktionsübergreifend regelmäßig eine Rückmeldung über ihre Leistung, ihr Verhalten und ihre Wirkung auf Dritte geben.

Flexible Arbeitszeiten

Als flexible Arbeitszeiten werden Vereinbarungen bezeichnet, die hinsichtlich Lage und Dauer der Arbeitszeit von der sogenannten Normalarbeitszeit abweichen. Sie kann tägliche, wöchentliche, monatliche oder auch andere Regelungen betreffen.

Formelles Lernen

Formelles Lernen, das auch als organisiertes Lernen bezeichnet wird, ist eine Lernart, die auf die Vermittlung festgelegter Lerninhalte und Lernziele in organisierter Form gerichtet ist. Es zielt auf ein angestrebtes oder vorgegebenes Lernergebnis und richtet die Lernprozesse didaktisch-methodisch und organisatorisch danach aus. Die Lernergebnisse sind im Allgemeinen überprüfbar und die Lernprozesse werden von Lehrenden oder sonstigem Bildungspersonal begleitet.

Fortbildung

Fortbildung ist neben der Berufsausbildungsvorbereitung, der Berufsausbildung und der beruflichen Umschulung ein Teilbereich der Berufsbildung.

Frauenförderung

Unter dem Begriff Frauenförderung im Rahmen einer Aufstiegsförderung versteht man die gezielte Integration von Frauen in qualifizierte Führungspositionen als dauerhafter Bestandteil der im Unternehmen institutionalisierten Personalentwicklung. Ziel ist es, durch kontinuierliche und konsequente Personalarbeit eine paritätische Verteilung von Frauen und Männern in Führungs- bzw. Entscheidungspositionen der Unternehmen zu gewährleisten.

Führung

Der Begriff Führung wird im Allgemeinen in zwei verschiedenen Zusammenhängen verwendet: zum einen als Unternehmensführung, das heißt als Management eines Betriebs, zum anderen als Mitarbeiterführung, das heißt als Leiter eines Teams.

Führungsgespräche

Das Führungsgespräch ist ein Teamgespräch zwischen einer Führungskraft und ihren Mitarbeitern. Inhalt des Gesprächs ist ein Feedback der Mitarbeiter zum Führungsverhalten ihrer Führungskraft. Dem Gruppengespräch geht eine schriftliche, anonyme Rückmeldung der Mitarbeiter zur Einschätzung des Führungsverhaltens ihrer Führungskraft voraus. Die Ergebnisse dieser Rückmeldung bilden die Basis des Gruppengespräches zwischen Führungskraft und Team.

Führungsgrundsätze

Führungsgrundsätze sind schriftlich formulierte Richtlinien, die Führungskräfte bei ihrer Führungstätigkeit zugrunde legen. Sie regeln das Verhalten zwischen Führungskräften und Mitarbeitern im Normalfall. Inhalte von Führungsgrundsätzen sind beispielsweise Führungsstile, Regeln der Zusammenarbeit, Mitarbeiterbeurteilung, Mitarbeiterförderung, Aufgabenzuordnung, Diskussionsregelungen etc. Führungsgrundsätze müssen gelebt werden. Im Idealfall sind sie partizipativ entstanden und werden immer wieder reflektiert.

Führungsinstrumente

Führungsinstrumente sind Techniken und Mittel für Führungskräfte, um die Motivation sowie Leistung der Mitarbeiter zu steigern. Die Verwendung von Führungsinstrumenten soll die Führungskräfte entlasten und Zeit für die Bearbeitung der Hauptaufgaben schaffen.

Führungskraft

Führungskräfte sind Multiplikatoren. Ihre Persönlichkeit hat - neben der fachlichen Kompetenz - einen großen Einfluss auf die Mitarbeiter, ihre Motivation und Arbeitseffizienz in positiver wie in negativer Hinsicht. Eine Führungsperson kann andere an der richtigen Stelle einsetzen, Vorgaben klar definieren und Verantwortung delegieren, weil sie selbst Verantwortung übernimmt und sich richtig einschätzt.

Führungskräfteentwicklung

Führungskräfteentwicklung umfasst die Summe aller Maßnahmen, die das Denken und Handeln von Führungskräften verbessern. Die Führungskräfteentwicklung orientiert sich an der strategischen Entwicklung des Unternehmens und berücksichtigt dabei die persönlichen Anlagen und Interessen der lernenden Führungskräfte.

Führungskräfteplanung

Strategische Führungskräfteplanung wird verstanden als an der Strategie ausgerichtete sowie von den Erfolgsfaktoren und Werten eines Unternehmens geleitete Planung von Schlüsselpositionen im Zeithorizont von drei bis fünf Jahren.

Führungskultur

Unter dem Begriff Führungskultur werden all jene Teile der Unternehmensführung zusammengefasst, die eher der Psychologie oder der Philosophie zuzuordnen sind. Führungskultur bringt Ziele, Absichten, Menschen und Mittel mit den aktuellen Rahmenbedingungen in Einklang, um unternehmerischen Erfolg zu gewährleisten. Um Führungsprinzipien anwenden zu können, bedarf es auch einer persönlichen Führungskompetenz. Diese beiden Linien - Führungsphilosophie und Führungskompetenz - machen das Wesen der Führungskultur aus.

Führungsqualität

Führungsqualität, sowohl von individuellen Führungskräften als auch einer gesamten Führungsmannschaft eines Unternehmens, wird bestimmt von der Qualität der Ergebnisse der Führung, von der Qualität des Führungshandelns und der Qualität der Führungskompetenzen.

Führungsstile

Als Führungsstile werden Eigenschaften und Verhaltensweisen von Führungskräften bezeichnet, die darauf zielen, einzelne Mitarbeiter oder Gruppen von Mitarbeitenden dauerhaft und über einzelne Entscheidungsprobleme hinaus zu einer effektiven und effizienten Erreichung der Ziele einer Organisation zu veranlassen. Dabei werden bestimmte Führungsstile generell oder vor dem Hintergrund verschiedener Situationen und im Zusammenhang mit anderen Einflussfaktoren erfolgreicher angesehen als andere.

Führungsverantwortung

Grundsätzlich umschreibt Verantwortung die Pflicht, für die Folgen des eigenen Handelns einzustehen. Verantwortung ist damit untrennbar verbunden mit der Befugnis, sein Handeln selbst zu bestimmen, zum Beispiel mit dem Zeichnungsrecht. Führung bedeutet jedoch auch, Verantwortung für fremdes Handeln zum übernehmen – als Führungsverantwortung. Diese beinhaltet die Kompetenz, das Ausmaß der Delegation (Übertragung von Entscheidungskompetenzen) zu bestimmen und die Verantwortung für die Auswahl und Kontrolle der Delegationsempfänger zu tragen.

Future of Work

Unter dem Begriff Future of Work werden der Wandel der Arbeitswelt und die damit verbundenen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft diskutiert. Auslöser für diesen Wandel sind in erster Linie neue Technologien und Medien, die in die Arbeitswelt integriert werden und sie gleichzeitig transformieren.

Gehalt

Das Gehalt ist die Gegenleistung des Arbeitgebers aus einem Arbeitsvertrag für die vom Arbeitnehmer erbrachten Arbeitsleistungen.

Gender Diversity

Gender Diversity heißt übersetzt „Geschlechtervielfalt“. Der Begriff wird insbesondere im Unternehmenszusammenhang verwendet und bezeichnet die bewusste Anerkennung und Förderung geschlechtlicher Parität in Organisationen. Gender Diversity liegt zu Grunde, dass Unternehmen von der Vielfalt der Geschlechter, ihren unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen profitieren, dass also Gender Diversity und Unternehmenserfolg miteinander verbunden sind.

Gesetzgebung

Die Gesetzgebung ist die Schaffung von Rechtsnormen. Ihre Regelung gehört zu den Mindestinhalten jeder Verfassung.

Gleichbehandlung

Gleichbehandlung ist ein arbeitsrechtlicher Grundsatz für die Behandlung der Arbeitnehmer durch den Arbeitgeber. Der Arbeitgeber muss bei Maßnahmen und Entscheidungen, die betriebsbezogen sind, den Grundsatz beachten, dass das, was sachlich gleich ist, gleichbehandelt werden muss.

Gleitzeit

Gleitzeit ist ein Arbeitszeitmodell, bei dem Arbeitnehmende ihre Arbeitszeiten individuell definieren und den täglichen Start- und Endzeitpunkt innerhalb eines gegebenen Rahmens selbst festlegen können. Ziel ist es, Arbeitnehmern so mehr Gestaltungsspielraum und Flexibilität zu ermöglichen.

Global Mobility

Global Mobility – zu Deutsch „internationale Entsendung“ – umschreibt die Reisetätigkeit einzelner Mitarbeiter oder von Mitarbeitergruppen eines Unternehmens, wobei sich die Entsendeten in einem anderen Land oder auch innerhalb eines Landes an einem anderen Standort als ihrem üblichen Arbeitsplatz aufhalten können.

Green-HR

Green-HR beinhaltet Richtlinien, Praktiken und Systeme, die ein umweltfreundliches Verhalten der Beschäftigten eines Unternehmens fördern, um einen umweltbewussten, ressourceneffizienten und sozial verantwortlichen Arbeitsplatz zu schaffen. Es gilt also alle Bereiche von Recruiting über Personalentwicklung bis hin zum Employer Branding auf die Umweltziele des Unternehmens auszurichten.

Gruppencoaching

Gruppencoaching zeichnet durch die Fremdheit der Teilnehmer aus, d. h. die Führungskräfte kommen aus verschiedenen Abteilungen und stehen in keinem direkten Arbeitszusammenhang. Jeder Teilnehmer bringt seine individuellen Themen ein, die mit seinem Arbeitskontext und seiner Führungsfunktion verbunden sind.

Hidden Champions

Hidden Champions sind kleine oder mittelständische, verhältnismäßig unbekannte Unternehmen, die häufig (Welt-)Marktführer in ihren (Nischen-)Märkten sind.

Homeoffice

Der Scheinanglizismus „Homeoffice“ bezeichnet das (gelegentliche) Arbeiten von zu Hause, also in privaten Räumlichkeiten. Oft sind aber auch sogenannte Work-from-home-Regelungen gemeint, bei denen private Geräte und Materialien genutzt werden. Verwandt ist auch das Konzept des mobilen Arbeitens. Rechtlich ist der Begriff nicht klar abgegrenzt, im Gegensatz zur verwandten Telearbeit.

Homeoffice im Ausland

Durch das Aufleben von Remote Work wird auch das Homeoffice im Ausland immer beliebter. Wer das tut, verlegt seine Tätigkeit für (un-)begrenzte Zeit in ein anderes Land als das des Arbeitgebers. Hierzu zählt das Homeoffice im Ausland sowie die „Workation“. Bei letzterer handelt es sich um eine Verbindung von Arbeit (work) und Urlaub (vacation). Abhängig davon, wie Mitarbeitende das Arbeiten im Ausland gestalten, gelten für sie und den Arbeitgeber verschiedene rechtliche Regelungen und organisatorische Hürden. Mit „Homeoffice im Ausland“ sind keine klassischen Auslandseinsätze gemeint.

HR-Analytics

HR-Analytics oder auch Workforce-Analytics bezeichnet die Analyse HR-bezogener Daten zur Optimierung von Entscheidungsprozessen. Daten aus dem Personalwesen werden dabei mittels Analysetools mit anderen relevanten Unternehmensdaten in Beziehung gesetzt.

HR-Herausforderungen 2023: Zeit für Weichenstellung

[SPONSORED] Fachkräfte- und Abrechnermangel, SAP-Systemumstellung und möglicherweise neue Regelungen zur Arbeitszeiterfassung: Die HR-Abteilungen haben viel zu tun. Gefragt ist Flexibilität, Erfahrung, Prozess-Know-How und eine klare Digitalisierungsstrategie mit einer integrierten Softwarelösung. Kommt alles zusammen, werden aus den Herausforderungen große Chancen.

HR-Software

Eine HR-Software ist ein personenbezogenes Informationssystem, das der Erfassung, Speicherung, Verarbeitung, Pflege, Analyse, Benutzung, Verbreitung, Disposition, Übertragung und Anzeige von Informationen dient, die die Personalverwaltung betreffen.

HR-Summit 2022

Der 13. Deutsche Human Resources Summit in Frankfurt am Main hielt für HR-Professionals Impluse, Best Practices und einen Austausch mit bekannten Personalleiterinnen und Personalleitern bereit. Die Traditionsveranstaltung haben wir in diesem Jahr gemeinsam mit Advant Beiten, Cornerstone, Xellento, der ManpowerGroup, der Barmer, Qualtrics und Whistle-law veranstaltet.

HR-Technologie

Auch Personalabteilungen sind vom technologischen und vor allem digitalen Wandel betroffen. Dies betrifft vor allem veränderte Anforderungen an und mehr Funktionen der HR-Softwarelösungen, aber auch die Arbeit mit anderen digitalen Tools, Plattformen und ähnlichem.

HR-Werkstatt

Immer wieder bringen kleine Probleme die Personalarbeit zum Erliegen oder man weiß einfach nicht, wo anfangen bei neuen Anforderungen. Hier finden Sie alle Beiträge unserer HR-Werkstatt zum Nachlesen. Von Problemen bei der Ausbildung über technische oder Recruiting-Fragen bis hin zu Führungsthemen.

Hybrid HR: Eine neue Personalfunktion für eine neue Arbeitswelt

HR erfindet sich gerade ein Stück weit neu. Das geschieht nicht ganz aus freien Stücken und mit begrenzten Ressourcen. Das zeigt unsere Studie „Hybrid HR“.

Hybrides Arbeiten

Hybrides Arbeiten ist das nebeneinander von Arbeit im Betrieb beziehungsweise Büro und zu Hause. In vielen Fällen verbringen die Mitarbeitenden dabei einige Tage in der Woche im Homeoffice, andere Tage – etwa, wenn Präsenzmeetings anstehen – vor Ort. Spätestens mit der Corona-Pandemie hat sich das Hybride Arbeiten in vielen Unternehmen als „New Normal“ etabliert.

Informelles Lernen

Ein Großteil des Lernprozesses, den ein Mensch im Laufe seines Lebens durchläuft, kommt auf informelle Art und Weise zustande. Das heißt, Dinge werden vor allem außerhalb des formalen Bildungswesens, also Schulen, Universitäten oder beruflicher Weiterbildung gelernt, etwa durch Ausprobieren („Learning by Doing“).

Inklusion

Inklusion bezeichnet die Teilhabe von den unterschiedlichsten Personen am Arbeitsleben. Dabei wird die Arbeitswelt so gestaltet, dass sich alle Beschäftigten einbringen können. Inklusionsbemühungen können beispielsweise sein, Arbeitsstätte behindertengerecht zu gestalten oder bei der Unternehmenskommunikation auf einfache Sprache zu setzen, die alle Mitarbeitenden verstehen können.

Innovationskompetenz

Der Begriff Innovationskompetenz umschreibt die Fähigkeiten, die Unternehmen oder einzelne Beschäftigte haben beziehungsweise benötigen, um Innovationen hervorbringen zu können. Die Neuerung kann sich dabei auf materielle Produkte, immaterielle Dienstleistungen, Werkstoffe, Prozesse und Personal beziehen.

Interkulturelles Management

Interkulturelles Management soll Mitarbeiter mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen dazu befähigen, in einem internationalen Unternehmen Verantwortung zu übernehmen und neue Marktchancen zu erschließen. Dabei geht es vor allem um die Interaktionen zwischen Fach- und Führungskräften aus den verschiedenen Kulturen.

Interkulturelles Training

Ziel von interkulturellem Training ist es, die interkulturelle Kompetenz zu erhöhen. Es geht also darum, Mitarbeitende und vor allem Führungskräfte zu befähigen, mit Kolleginnen und Kollegen sowie Geschäftspartnerinnen und -partnern mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammenzuarbeiten.

Intranet

Neuigkeiten und allgemeine Informationen zum Beispiel für neue Beschäftigte veröffentlichen viele Unternehmen in ihrem Intranet. Meist geschieht dies anhand von Webseiten, die allerdings nur von innerhalb des Unternehmensnetzwerkes zu erreichen sind – was wiederum die Abgrenzung von Intranet zu Internet ist.

Jahresgespräch

Beim Jahresgespräch reflektieren Führungskraft und Mitarbeiter einmal im Jahr das erreichte und schließen in vielen Fällen eine neue Zielvereinbarung ab. Es findet regelmäßig zu einem festgesetzten Zeitpunkt und nach festgesetzten Regeln in einer offenen, vertraulichen Atmosphäre statt.

Karrieremanagement

Das Karrieremanagement umfasst jene Maßnahmen und Methoden, die einer bewussten Gestaltung der individuellen Karriere dienen und dazu führen, die persönlichen Ziele des Mitarbeiters und die Ziele des Unternehmens bestmöglich miteinander zu verbinden. Weil nicht jeder Führungskraft werden kann, gehört aus Unternehmenssicht dazu auch, den Status etwa von Expertenlaufbahnen und Projektkarrieren zu stärken.

Karrierewebseite

Als Karrierewebseite wird der – mitunter in ein eigenes Angebot ausgelagerte – Teil der Unternehmenswebseite bezeichnet, der sich an potenzielle zukünftige Beschäftigte richtet. Dort werden nicht nur aktuelle Stellenangebote veröffentlicht, sondern auch Ansprechpartner genannt und im Sinne des Employer Brandings Aspekte wie Unternehmenskultu, Benefits und ähnliches beschrieben.

Kennzahlen

Kennzahlen dienen der Objektivierung und Visualisierung von Unternehmenszielen. Sie führen die Fülle der in Unternehmen vorhandenen Zahlen, vornehmlich Werte aus dem Rechnungswesen und dem Controlling, auf jeweils einen Wert zusammen. Dabei ist nicht der einzelne Wert von Bedeutung, sondern die Verbindung zu anderen Kennzahlen in einem Kennzahlensystem.

Kennzahlensysteme

Kennzahlensysteme dienen der Definition, Erfassung, Auswertung und Präsentation von Kennzahlen beziehungsweise KPIs. Sie sind Grundlage unternehmerischer Entscheidungen und sollen diese objektiv überprüfbar machen. Damit sind Kennzahlensysteme eines der wichtigsten Instrumente moderner Unternehmensführung.

Key Performance Indicator (KPI)

Der Begriff Key Performance Indicator (KPI) bezeichnet Kennzahlen, anhand derer man den Erfüllungsgrad hinsichtlich wichtiger Zielsetzungen oder Erfolgsfaktoren messen kann. Im Personalbereich gehören dazu unter anderem die „Time-to-hire“ im Recruiting, der Krankenstand oder die Zahl der Überstunden.

KI in der HR-Praxis

Der Einsatz von KI im Personalwesen ist umstritten. Wie fast überall gilt es auch hier, zwischen Nachteil und Nutzen abzuwägen. Unsere Serie beleuchtet die Chancen und Hürden Künstlicher Intelligenz in insgesamt vier Teilen, die monatlich, jeweils zuerst in unserem Hauptheft erscheinen.

Kompetenz

Der Begriff Kompetenz hat zwei Bedeutungen: Zum einen bezeichnet er die Qualifikation oder Fähigkeit, etwas zu tun, wobei hier etwa zwischen Fach-, Methoden- und sozialer Kompetenz unterschieden wird. Zum anderen ist mit dem Begriff auch die Befugnis gemeint, eine Entscheidung zu treffen.

Kompetenzmanagement

Ziel des Kompetenzmanagements im Unternehmen ist es, Mitarbeiterpotenziale effektiv zu nutzen und darauf basierend die für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit notwendigen Kompetenzen zu entwickeln. Mit Hilfe eines gezielten Kompetenzmanagements ist es möglich, interne und externe Rahmenbedingungen besser steuer- und kontrollierbar zu machen.

Konfliktmanagement

Unter Konfliktmanagement versteht man das professionelle, bewusste Thematisieren, Analysieren und Lösen eines Konflikts. Der Begriff beinhaltet, dass Personen unterschiedlicher Meinung über eine Sache sind, diese Meinungsverschiedenheit handlungsrelevant wird und die Personen aufeinander angewiesen sind.

Konstruktiv positiv

In seiner Kolumne "Konstruktiv positiv" erklärt Autor und Coach Christian Thiele, wie positive Führung funktioniert.

Krankschreibung

Ist ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin aus gesundheitlichen Gründen arbeitsunfähig, erhält er oder sie von der Arztpraxis dafür eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung (AU-Bescheinigung), die umgangssprachlich auch Krankschreibung oder aufgrund der Papierfarbe „gelber Schein“ genannt wird. In Zukunft wird das Verfahren per eAU digital ablaufen.

Krieg in der Ukraine

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine beschäftigt auch Personalabteilungen in deutschen Unternehmen: Die Belegschaft in Deutschland ist besorgt ob der Entwicklungen, Abteilungen und Standorte im Kriegsgebiet müssen geschlossen und Kolleginnen und Kollegen evakuiert werden – und geflüchtete Menschen in den Arbeitsmarkt integriert.

Krisenmanagement

Gerät ein Unternehmen in eine Krisensituation, ist auch die Personalabteilung gefragt. Denn sie ist es, die etwa Instrumente wie Personalabbau, Kurzarbeit oder ähnliches managen muss. Unter den Begriff fällt aber etwa auch die Moderation und Begleitung intendierter Veränderungsprozesse sowie die strategiebezogene Neuausrichtung der Unternehmenskultur.

Kulturangebote

Zu den Kulturangeboten, die Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anbieten, gehören etwa Firmenorchester, -chöre und -bands. Auch Vergünstigungen bei örtlichen oder auch überregionalen Kulturanbietern können mit dem Begriff gemeint sein.

Kündigung

Ist ein (Arbeits)Vertrag nicht ohnehin befristet, muss er gekündigt werden, um ihn zu beenden. Eine Kündigung ist im HR-Kontext dabei von Seiten des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin in der Regel unter Einbehaltung von Kündigungsfristen ohne weiteres möglich, während Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag nur unter ganz bestimmten Bedingungen kündigen dürfen.

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) wird im HR-Kontext unter anderem im Recruiting genutzt, etwa bei der Auswahl passender Bewerberinnen und Bewerber aus einem großen Pool. Aber auch beim Betrieb von Chatbots und bei der KPI-Auswertung kommt KI zum Einsatz.

Kununu

Kununu ist eine Arbeitgeberbewertungsplattform, die von der New Work SE, zu der auch das Businessnetzwerk Xing gehört, betrieben wird. Unternehmen werden hier hinsichtlich Employee Experience, Vergütung und vielem mehr von ehemaligen und aktuellen Mitarbeitenden bewertet.

Kurzarbeit

Die Kurzarbeit ist ein Instrument, um Mitarbeiter trotz kurzfristiger Krisen halten zu können. Dabei wird nach einer entsprechenden Vereinbarung die Arbeitszeit und entsprechend die Vergütung gekürzt, wobei der Staat einen Teil der Differenz übernimmt. „Kurzarbeit Null“ bedeutet, dass Mitarbeitende unter diesen Regeln kurzfristig gar nicht arbeiten.

Laufbahnplanung

Das Personalmanagement verfolgt in der Regel das Ziel, die Beschäftigten und die verfügbaren Stellen in eine optimale Zuordnung zu bringen. Die Laufbahnplanung (Karriereplanung) umfasst die kontinuierliche und zielgerichtete Steuerung dieses Prozesses.

Lebenslanges Lernen

Lebenslanges Lernen heißt, Menschen zu befähigen, eigenständig über ihre Lebensspanne hinweg zu lernen. Lebenslanges Lernen setzt dabei auf die Informationskompetenz des Einzelnen und hat deshalb Aufnahme in viele bildungspolitische Programme gefunden.

Lebenslauf

In einem Lebenslauf zeichen etwa Bewerberinnen und Bewerber ihren Lebensweg in tabellarischer Form nach. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die schulische, universitäre und/oder betriebliche (Aus)bildung sowie die Berufserfahrung gelegt. Immer wieder wird darüber diskutiert, wie zeitgemäß der Lebenslauf als Standardelement einer Bewerbung noch ist.

Leitbild

Ein Leitbild ist die schriftliche Erklärung eines Unternehmens über ihr Selbstverständnis und ihre Grundprinzipien. Nach innen soll ein Leitbild Orientierung geben und somit handlungsleitend und motivierend für die Organisation als Ganzes sowie auf die einzelnen Mitglieder wirken. Es steht in enger Beziehung zur Unternehmenskultur.

Lernende Organisation

Der Begriff lernende Organisation stammt aus der Organisationsentwicklung und bezeichnet nach gängiger Definition eine anpassungsfähige Organisation, also eine solche, die sich in Reaktion auf äußere und innere Reize kontinuierlich weiterentwickelt.

Lerninhalt

Als Lerninhalt (auch Lernstoff) werden die theoretischen und praktischen Informationen bezeichnet, die von den Lernenden am Ende einer Ausbildung beherrscht werden müssen. In einer (beruflichen) Aus- und Weiterbildung betreffen die Lerninhalte die spezifischen Kenntnisse, Fähigkeiten und Verhaltensweisen, die Mitarbeitenden vermittelt werden sollen.

Lernkultur

Unter Lernkultur versteht man die Gesamtheit aller Wertvorstellungen, Denkmuster, Handlungsweisen und Rahmenbedingungen einer Organisation und ihrer Mitglieder hinsichtlich der Förderung und Pflege von Lernen im Unternehmen. Sie umfasst sowohl die förderlichen als auch die hemmenden Rahmenbedingungen.

Lernmedium

Als Lernmedium bezeichnet man die Art von Medium, die zu Lern- und Unterrichtszwecken eingesetzt wird. Die Qualität eines Lernmediums lässt sich dabei nicht nur an seinen Eigenschaften festmachen, sondern vor allem auch daran, ob es das richtige Lernmedium für die vorliegende Lernsituation ist.

Lernort

Unter „Lernort“ ist in einem weiteren Sinne jeder Ort zu verstehen, an dem sich Lernprozesse vollziehen. Das kann ein Schulungsort (Learning-off-the-Job) aber auch ein Arbeitsplatz (Learning-on-the-Job) sein, an dem gezielt Qualifikationen vermittelt oder verbessert werden sollen. Doch das Lernen wird zunehmend multimedial und damit virtuell und ortsunabhängig.

Lerntechniken

Lerntechniken dienen dazu, den Lernprozess und die Aufnahme, Verarbeitung, Speicherung und Wiedergabe von Informationen zu unterstützen. Es gibt eine Vielzahl von Lerntechniken, die je nach Lerntyp ausgewählt werden sollten. So können manche Personen besser mit Audio-Kassetten, und andere besser mit Karteikarten oder Computerprogrammen lernen.

Lernziel

Das Lernziel beschreibt den angestrebten Lerngewinn der Lernenden bezogen auf einen bestimmten Lerninhalt. Als Lehrziele werden auch die Ziele bezeichnet, die Lehrende mit Hilfe von Unterrichtsthemen erreichen wollen. Je nach Person können Lernziele schneller und effektiver durch eine Anpassung des Lernortes oder der Lerntechnik erreicht werden. Dafür ist es auch wichtig zu wissen, mit welchen Methoden Lernende am besten lernen können.

LinkedIn

LinkedIn ist ein auf die Bereiche Unternehmen, Karriere und Beruf spezialisiertes soziales Netzwerk. Mit über 774 Millionen Mitgliedern in mehr als 200 Ländern und Regionen ist LinkedIn nach eigenen Angaben das größte berufliche Netzwerk der Welt. LinkedIn hat sich als Ziel gesetzt, Mitglieder rund um den Globus miteinander zu vernetzen, um sie produktiver und erfolgreicher zu machen.

Lohn

Der Lohn ist die Bezahlung für geleistete Arbeit, die einer Arbeiterin oder einem Arbeiter täglich, wöchentlich oder monatlich ausgezahlt wird. Die Höhe des Lohns ist nach dem Grundsatz der Vertragsfreiheit frei vereinbar, wenn kein Mindestlohn gesetzlich oder tariflich vorgeschrieben ist. Der Lohnbegriff wird in Deutschland oft im gewerblichen Bereich verwendet und ist damit vom Gehaltsbegriff des Angestelltenbereiches zu unterscheiden.

Meetings

Meetings (auch Besprechungen) sind formelle Treffen von mindestens zwei Projektbeteiligten zum Zweck des Informationsaustauschs und gegebenenfalls der Beschlussfassung. Neben persönlichen Treffen sind auch Telefonkonferenzen, Videokonferenzen oder Chats ein möglicher Rahmen für Meetings. Charakteristikum eines Meetings ist die gleichzeitige Beteiligung aller Teilnehmer. Zeitversetzter Informationsaustausch wird nicht als „Meeting“ bezeichnet.

Mentoring

Der Begriff Mentoring (Patensystem, gelenkte Erfahrungsvermittlung) wird für zwei Aspekte verwandt. Zum einen als Betreuungskonzept für neue Mitarbeiter eines Unternehmens, die durch erfahrene Mitarbeiter bei neuen Aufgaben beraten und unterstützt werden. Beim Mentoring als Aspekt der Ausbildung von Führungsnachwuchskräften besteht der Grundgedanke darin, dass erfahrene Führungskräfte den Nachwuchsführungskräften ihr Wissen zur Verfügung stellen.

Millennials

Millennial ist die Bezeichnung für die um die Jahrtausendwende geborene Generation. Weiterhin wird sie auch als Generation Y bezeichnet, sowie als Generation der Digital Natives. Zeitlich sind Millennials die Generation zwischen den Baby Boomern und Generation Z. Der Startpunkt der Zugehörigkeit zur Generation der Millennials schwankt zwischen den Geburtsjahren 1976 und 1980, während das Ausschlussjahr in der Regel auf 2000 datiert ist.

Mindestlohn

Unter dem Mindestlohn versteht man ein durch ein Gesetz oder einen Tarifvertrag festgelegten (meist Stunden-)Lohn, der als unterste Grenze gilt und nicht unterschritten werden darf. In Deutschland gibt es seit Anfang 2015 einen allgemeinen Mindestlohn, der nur wenige Ausnahmen kennt.

Mindset

Mindset – im Deutschen meist als Mentalität übersetzt – bezeichnet eine vorherrschende Persönlichkeitseigenschaft im Sinne eines Denk- und Verhaltensmusters eines Menschen oder einer sozialen Gruppe, wobei damit Einstellungen, Haltungen und Weltanschauungen mit umfasst werden. Wissenschaftlich wird der eher unscharfe Begriff vor allem in der Soziologie verwendet

Mitarbeiterbefragung

Unter einer Mitarbeiterbefragung (synonym: Mitarbeiterumfragen) wird ein Instrument partizipativer Unternehmensführung und Personalarbeit verstanden, mit dem im Auftrag der Geschäftsleitung und im Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen Informationen über die Einstellung, Wertungen, Erwartungen, Bedürfnisse und Änderungsvorschläge der Mitarbeiter bezogen auf bestimmte Bereiche der betrieblichen Arbeitswelt gewonnen werden.

Mitarbeiterbeteiligung

Die Beteiligung von Mitarbeitern lässt sich untergliedern in eine materielle und eine immaterielle Komponente. Die immaterielle Beteiligung besteht in der Regel in der Einbindung von Mitarbeitern im Rahmen eines partnerschaftlichen Verhältnisses. Die materielle Beteiligung kann unterschieden werden in die Erfolgs- (Beteiligung am Gewinn, Ertrag) und in die Kapitalbeteiligung (Beteiligung am Unternehmenskapital).

Mitarbeiterbindung

Mitarbeiterbindung beinhaltet im Rahmen der Personalpolitik alle Maßnahmen eines Unternehmens, seine Mitarbeiter möglichst lange zu halten bzw. an das Unternehmen zu binden. Die systematische Bündelung verschiedener Maßnahmen dazu wird auch als Retention-Programm bezeichnet und umfasst verschiedene positive Anreize, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten.

Mitarbeiterführung

Mitarbeiterführung wird definiert als die Beeinflussung von Mitarbeitern (bzw. einer Gruppe) auf ein gemeinsames Ziel hin. Dies geschieht unter Berücksichtigung situativer Rahmen- und Umfeldbedingungen. Die Führungskraft wird durch das Unternehmen legitimiert, Führungseinfluss auszuüben. Dabei sind Formen der Macht- und Beziehungsgestaltung ebenso Bestandteil der Mitarbeiterführung wie die ziel- und ergebnisorientierte Arbeitssituation.

Mitarbeitergespräch

Mit dem Begriff „strukturiertes Mitarbeitergespräch“ wird ein Führungsinstrument bezeichnet, das die Zusammenarbeit zwischen Führungskraft und Mitarbeiter fördern und weiterentwickeln helfen soll. Das Mitarbeitergespräch sollte mindestens einmal jährlich geführt werden. In diesem Gespräch erörtern die Dialogpartner die erbrachten Leistungen, die Qualität der gemeinsamen Kommunikation und Kooperation, künftige Aufgabenschwerpunkte und Ziele sowie Maßnahmen zur Personalentwicklung.

Mitarbeitermotivation

Die Begriffe Mitarbeitermotivation oder Arbeitsmotivation bezeichnen die Möglichkeit von Arbeitgebern – genauer gesagt den Führungskräften des Unternehmens – mittels positiven Anreizen das Verhalten und/oder die Leistung der Mitarbeiter zu verbessern. Generell lassen sich drei Eben der Einflussnahme auf die Mitarbeitermotivation definieren: das materielle Umfeld, das psychische Umfeld sowie das private Umfeld.

Mitbestimmung

In Deutschland ist die demokratische Mitbestimmung der Arbeitnehmer in ihren Betrieben und Unternehmen gesetzlich verankert. Dadurch sind Beschäftigte besser informiert und haben eine Stimme. Die Mitbestimmung soll dazu beitragen, dass Konflikte eher im Dialog gelöst werden. In Deutschland haben Arbeitnehmer Mitbestimmung auf zwei Ebenen: Im Betrieb – über ihren Betriebsrat. Und im Unternehmen – über ihre Vertreter im Aufsichtsrat.

Mittelstand

Für den Begriff Mittelstand gibt es keine gesetzliche oder allgemein gültige Definition. Das Instituts für Mittelstandsforschung Bonn definiert mittlere Unternehmen als Betriebe, die bis zu 499 Mitarbeitende beschäftigen und bis zu 50 Millionen Euro im Jahr umsetzen. Außerdem gibt es in diesen Betrieben eine Einheit von Eigentum, Haftung und Führung, bis zu zwei natürliche Personen oder ihre Familienangehörigen (direkt oder indirekt) halten mindestens 50 Prozent der Anteile und gehören der Geschäftsführung an.

Mobile Recruiting

Mobile Recruiting ist eine Methode des E-Recruitings und beschreibt die Personalbeschaffung über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets. Ziel ist es, dass der gesamte Prozess von der Stellensuche, über das Sammeln der nötigen Informationen zum jeweiligen Unternehmen, bis hin zum Abschicken der fertigen Bewerbung, einfach und schnell über das Smartphone möglich sein soll.

Mobile-Office-Regelungen und Gesundheit – die Techniker Krankenkasse gibt Tipps

Welche Möglichkeiten gibt es, um das Arbeiten unter Pandemiebedingungen bestmöglich zu gestalten? Expertinnen und Experten der Techniker Krankenkasse klären über den rechtlichen Rahmen auf und beschreiben den derzeitigen Gesundheitsstand in den einzelnen Arbeitsbranchen.

Mobiles Arbeiten

Ähnlich wie bei der Telearbeit und dem Homeoffice baut auch das mobile Arbeiten auf einer Verbindung zum Betrieb per IT und Kommunikationstechnik auf. Der entscheidende Unterschied ist, dass der Mitarbeitende nicht an den privaten Arbeitsplatz oder die Betriebsstätte gebunden ist. Arbeitnehmer erledigen ihre Arbeit mit Mobilgeräten über das Mobilfunknetz – und das unabhängig von der Tageszeit oder dem Ort. Der Begriff ist (noch) nicht per Gesetz oder Verordnung definiert.

Mutterschutz

Mutterschutz ist die Summe gesetzlicher Vorschriften zum Schutz von Mutter und Kind vor und nach der Entbindung. Dazu gehören Beschäftigungsverbote vor und nach der Geburt, ein besonderer Kündigungsschutz für Mütter sowie Entgeltersatzleistungen während des Beschäftigungsverbotes und darüber hinaus. Vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung ist die Kündigung des Arbeitsverhältnisses bis auf wenige Ausnahmen unzulässig.

Nachfolgeplanung

Die Nachfolgeplanung ist eine Pflichtaufgabe jedes Unternehmens. Gegenstand der Planung ist einerseits die Auswahl des Nachfolgers, Versorgung der Angehörigen und insbesondere auch die Streitvermeidung, denn eine mangelnde Berücksichtigung dieser Aspekte kann ebenfalls unternehmensbedrohend enden. Zum anderen ist die genaue juristische und steuerliche Planung unvermeidbar. In der Praxis wird der Unternehmensnachfolge jedoch häufig nur wenig oder zu spät Beachtung geschenkt.

Nachhaltigkeit

So zu wirtschaften, dass das eigene Unternehmenssystem und das -umfeld langfristig in einem guten Zustand bleiben, wird als nachhaltig bezeichnet. Dabei ist es essenziell, Faktoren wie den Umweltschutz, die Gesundheit der Mitarbeitenden und soziale Gerechtigkeit sowie Gleichstellung zu garantieren.

Nachwuchsförderung

Unter Nachwuchsförderung versteht man die Rekrutierung von Nachwuchskräften aus den eigenen Unternehmensreihen für die Entwicklungsrichtungen Fach-, Projekt- oder Führungsverantwortung und deren systematische Unterstützung und Weiterbildung durch On- und Off-the-Job-Maßnahmen. Ziel ist es, die bedarfsgerechte und strategieorientierte Personalplanung des Unternehmens mit der individuellen Karriereplanung von Potenzialträgern zu verbinden.

Nachwuchskräfte

Unter Nachwuchskräften versteht man die Mitarbeitenden aus den eigenen Unternehmensreihen, die für eine Nachwuchsförderung in Frage kommen. So können Nachwuchskräfte beispielsweise durch ein Mentoring-Programm und durch systematische Unterstützung und Weiterbildung so qualifiziert werden, dass sie in der Lage sind Fach-, Projekt- oder Führungsverantwortung zu übernehmen. Führungspositionen können so kostengünstiger besetzt werden.

Netzwerk

Unter sozialen Netzwerken verstehen wir ein Geflecht von sozialen Beziehungen, in das Individuen, kollektive Akteure oder Unternehmen eingebettet sind. Netzwerke lassen sich als eine abgrenzbare Menge von Elementen oder Individuen beschreiben. In der Informationstechnologie bezeichnet ein Netzwerk die Verbindung von mindestens zwei Computersystemen, entweder per Kabel oder drahtlos über eine Funkverbindung.

New Leadership

Unter New Leadership versteht man einen Führungsstil, der auf gegenseitigem Vertrauen zwischen Führungskraft und Mitarbeiter basiert. Die Führungskraft gibt gezielt Verantwortung an den Mitarbeiter ab, der sich dadurch wertgeschätzt fühlt und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen selbstbestimmt arbeiten kann. Der Ansatz geht davon aus, dass so ermächtigte Mitarbeiter von sich aus interessiert sind, wirkungsvoll und produktiv zu sein, sofern sie den Sinn ihrer Arbeit sehen können.

New Work

Der Begriff New Work wurde in den 1970er Jahren vom österreichisch-amerikanischen Sozialphilosoph Frithjof Bergmann eingeführt. Er beschreibt den durch die Digitalisierung, und die Globalisierung hervorgerufenen strukturellen Wandel in der Arbeitswelt. In vielen Bereichen fallen durch die Automatisierung von Prozessen Arbeitsstellen weg. Gleichzeitig gibt es einen Mangel an Fachkräften für neugeschaffene Berufe. Unternehmen reagieren auf diesen Wandel individuell. Sie passen beispielsweise ihre Arbeitsprozesse und -weisen an.

Offboarding

Offboarding beschreibt den bewusst gestalteten Trennungsprozess beim Ausscheiden eines Mitarbeiters aus dem Unternehmen, für das er bislang im Rahmen eines Arbeits- oder Dienstverhältnisses tätig war. Es geht dabei vor allem um die Minimierung finanzieller Verluste, das Vermeiden von Rechtsstreitigkeiten, das Sammeln von Feedback zur Optimierung zukünftiger Prozesse sowie den Schutz des Unternehmensimage.

Onboarding

Als Onboarding wird allgemein die Phase der Ankunft und Einarbeitung eines neu eingestellten Mitarbeiters im Unternehmen bezeichnet. Onboarding bezieht sich dabei sowohl auf fachliche als auch auf kulturelle und soziale Integration am Arbeitsplatz. Es gilt als erfolgreich, wenn der Mitarbeiter in das Team und ins Unternehmen integriert wurde. Es zahlt auf die Employee Experience und Mitarbeiterbindung ein.

Outsourcing

Mit Outsourcing (auch Outtasking) wird die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen bezeichnet. Die Motivation für diese seit den 1990er Jahren populäre Vorgehensweise besteht darin, im Zuge der Rationalisierung von Geschäftsprozessen am Unternehmensstandort ineffizient ausführbare oder zu teure Aufgaben von spezialisierten Dienstleistern erledigen zu lassen, um sie für das eigene Unternehmen wirtschaftlicher zu gestalten.

Performance Management

Performance Management (oder auch Leistungsmanagement) bezeichnet die Steuerung der Leistungserbringung im Rahmen des Managements einer Organisation. Gemessen und gesteuert wird die Zeit zur Erbringung von Leistungen und die dabei eintretende Bindung von Ressourcen. Der Begriff kann sich auch nur auf die Leistungserbringung einer Organisation beziehen oder auch auf die Leistungsmessung individueller Mitarbeiter und Mitarbeitergruppen sowie auf die Prozesse, mit denen bestimmte Aufgaben ausgeführt werden.

Personalauswahl

Unter Personalauswahl versteht man die Entscheidung über die Besetzung einer freien Stelle, einschließlich der die Personalauswahl vorbereitenden Arbeiten. Ist der Rekrutierungsprozess mit der Wahl eines geeigneten Rekrutierungsweges angestoßen und sind erste Bewerbungen eingegangen, geht es in einem zweiten Schritt darum, die richtige Personalauswahl zu treffen. Letztlich wird also ein für geeignet befundener Bewerber für die ausgeschrieben Stelle ausgewählt.

Personalchef

Ein Personalchef ist ein hauptberuflich für Personalfragen verantwortlicher Abteilungs- oder Hauptabteilungsleiter von Unternehmen, in denen planmäßige Personalarbeit betrieben wird. Personalchefs werden in jedem Wirtschaftssektor benötigt und können mit ihrer Expertise einen maßgeblichen Beitrag zum Unternehmenserfolg und der Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Personalchefs sind sowohl für die Strategie, die Abläufe und Prozesse als auch die Effizienz und Qualität der gesamten Personalabteilung zuständig.

Personalcontrolling

Personalcontrolling zielt auf die Planung, Steuerung und Kontrolle der personalwirtschaftlichen Prozesse und Ergebnisse eines Unternehmens ab. Die ökonomische Betrachtung des Personalbereiches obliegt damit dem Personalcontrolling. Hierbei liegt häufig der Fokus auf der Ermittlung quantitativer Dimensionen, wie Personalkosten oder Personalplanung. Das Personalcontrolling sollte sich allerdings nicht in einer rein kostenorientierten Betrachtung erschöpfen, sondern darüber hinaus auch qualitative Aspekte betrachten.

Personaldienstleister

Der Begriff Personaldienstleister wird oftmals synonym für die Zeitarbeitsfirma verwendet. Eine Verwechslung mit dem  Personalvermittler hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch eingebürgert. Im Grunde genommen ist die Personaldienstleistung ein Überbegriff, der Dienstleistungen zum Thema Gewinnung, Einsatz und Freisetzung von Personal verbindet und auf den Verkauf von Arbeitsleistung abzielt.

Personaleinsatzplanung

Die Personaleinsatzplanung (PEP) sorgt für einen anforderungs- und eignungsgerechten Personaleinsatz. Ihre zentrale Aufgabe ist die Zuordnung der im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter zu den einzelnen Arbeitsplätzen. Sie erfolgt durch den Vergleich des Anforderungsprofils der einzelnen Arbeitsplätze mit dem Qualifikations- und Fähigkeitsprofil des Mitarbeiters bei gleichzeitig möglichst weitreichender Berücksichtigung seiner Neigungen, Interessen und Entwicklungswünsche.

Personalentwicklung

Als Personalentwicklung (PE) können alle durch ein Unternehmen durchgeführte, veranlasste oder finanzierte Maßnahmen bezeichnet werden, die auf die Erweiterung beziehungsweise Vertiefung bereits bestehender und/oder die Vermittlung neuer Qualifikationen angelegt sind und das Ziel verfolgen, Mitarbeiter aller hierarchischer Stufen für die Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Aufgaben zu qualifizieren.

Personalforschung

Aufgabe der Personalforschung ist es, in einem Unternehmen sämtliche Informationen, Daten und Erkenntnisse zu sammeln, die eine Grundlage für die gezielte Durchführung von personalpolitischen Maßnahmen bilden und der Vorbereitung von Managemententscheidungen dienen. In diesem Zusammenhang kann die Zielsetzung der betrieblichen Personalforschung beschrieben werden als Ermittlung neuer Erkenntnisse über die jeweilige betriebliche (Personal-) Situation.

Personalien

Erfahren Sie, wer gerade den Job gewechselt hat und lesen Sie Interviews und Reportagen mit und über Personaler und ihre neuen Positionen.

Personalkennzahlen

Kennzahlen machen in konzentrierter Form betriebswirtschaftlich relevante Aussagen zu quantitativ erfassbaren Sachverhalten. Sie dienen damit als Grundlage zur Information, Planung, Steuerung und Kontrolle. Anders als Kennzahlen auf Unternehmensebene (allgemeine Erfolgs- und Finanzlage) beziehen sich Personalkennzahlen insbesondere auf das Personal und die Funktion des Personalmanagements.

Personalkosten

Unter Personalkosten versteht man alle durch den Einsatz von Arbeitnehmern entstehenden Kosten. Zu den Personalkosten gehören Fertigungslöhne und Hilfslöhne, Gehälter, gesetzliche und freiwillige soziale Aufwendungen sowie alle übrigen Personalnebenkosten. Den kalkulatorischen Unternehmerlohn rechnet man nicht zu den Personalkosten, die im externen Rechnungswesen angesetzt werden (Personalaufwand).

Personalleiter

Ein Personalleiter ist ein hauptberuflich für Personalfragen verantwortlicher Abteilungs- oder Hauptabteilungsleiter von Unternehmen, in denen planmäßige Personalarbeit betrieben wird. Personalleiter werden in jedem Wirtschaftssektor benötigt und können mit ihrer Expertise einen maßgeblichen Beitrag zum Unternehmenserfolg und der Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Sie sind sowohl für die Strategie, die Abläufe und Prozesse als auch die Effizienz und Qualität der gesamten Personalabteilung zuständig.

Personalmanagement

Vertreter des Begriffs Personalmanagements legen Wert auf ein Verständnis der Personalfunktion als Teil des übergreifenden Managementsystems und -prozesses. Diese sind in allen Phasen und in allen Elementen von personellen Aspekten durchwoben. Alle Führungskräfte, die qua Definition stets Personalverantwortung tragen, müssen im Rahmen der Wahrnehmung ihrer Führungsaufgabe – quasi zwangsläufig – auch Personalentscheidungen treffen.

Personalmangel

Als Personalmangel bezeichnet man den Mangelzustand eines Unternehmens, in dem eine bedeutende Anzahl von eingeplanten Arbeitsstellen nicht besetzt sind. Das kann ein vorübergehender Zustand sein, wenn zum Beispiel viele Mitarbeitende krankheitsbedingt ausfallen. Der Mangel kann aber auch beispielsweise wegen eines Fachkräftemangels entstehen.

Personalmarketing

Unter Personalmarketing versteht man den Prozess des Anwerbens von potenziell geeigneten und des Abhaltens von ungeeigneten Kandidaten für ein unternehmensspezifisches Auswahlverfahren. Ziel ist es, möglichst viele geeignete Personen dazu zu bringen, sich auf eine ausgeschriebene Stelle zu bewerben. Vakante Positionen werden etwa über klassische Stellenanzeigen, Online-Bewerbungsplattformen, über die Mitarbeiter, Personalberatungen und Headhunter ausgeschrieben.

Personalstrategie

Die Personalstrategie ist die Zusammenfassung aller Aktivitäten, die sich auf das Verhalten von Individuen in ihrem Bemühen beziehen, strategische Ziele des Unternehmens zu formulieren und zu erreichen. Zur Entwicklung einer Personalstrategie gehören unter anderem das Beschäftigen mit den Mitarbeitern des Unternehmens, das Verknüpfen der Personalarbeit mit der Unternehmensstrategie sowie die Schaffung eines strategischen Wettbewerbsvorsprungs durch eine ausreichende Anzahl qualitativ geeigneter Mitarbeiter.

Personalvorstand

Der Personalvorstand verleiht der Personalarbeit im Vorstand Gewicht. Er verantwortet Instrumente der Beschäftigungssicherung genauso wie die strategische Personalplanung – auch in Mitverantwortung für die regionalen und kommunalen Arbeitsmärkte. Ein Personalvorstand kommuniziert auch mit Betriebsräten, Belegschaft und die Gewerkschaften und bindet sie in die Personalarbeit ein. Letztlich trägt er als Vorstandsmitglied aktiv zum Unternehmenserfolg bei.

Plattformen

Digitale Plattformen sind im Kern online verfügbare Marktplätze, auf denen Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen. Das heißt, die Plattformen selbst sind nicht Anbieter von Produkten oder Dienstleistungen, sondern vermitteln nur zwischen den verschiedenen Parteien. Geld verdienen sie meist durch Provisionen und/oder durch Werbung.

Potenzialträger

Der Begriff Potenzialträger wird häufig als Synonym für ein Talent benutzt – zumindest wenn letzterer Begriff für einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin und nicht für eine Fähigkeit genutzt wird. Er bezeichnet also meist um eine Nachwuchsführungskraft, die im Unternehmen gefunden und entsprechend gefördert werden sollte.

Praktikum

Mit dem Begriff Praktikum wird eine Tätigkeit bezeichnet, die im Rahmen der beruflichen Ausbildung, also etwa dem Studium, praktische Erfahrungen im künftigen Beruf vermitteln soll. Praktikantinnen und Praktikanten sollen eine begrenzte Zahl im Unternehmen mitarbeiten, um in eine Tätigkeit "reinzuschnuppern" und das theoretisch erlernte in der Praxis zu erproben.

Prämien

Mit einer Prämie soll im personalwirtschaftlichen Bereich eine besondere Leistung gewürdigt werden – und zwar meist durch eine Sonderzahlung zusätzlich zum Gehalt. In vielen Unternehmen sind zahlreiche Prämien vertraglich festgeschrieben, sie gehören dann zum variablen Teil der Vergütung.

Predictive Analytics

Prädiktive, also vorhersagende Analysen erstellen Prognosen auf Grundlage von erkannten Mustern. Sie beantworten die Frage: Was könnte passieren und weshalb? Solche Vorhersagen werden vor allem ermöglicht durch die massive Digitalisierung und insbesondere Big-Data-Technologien, die nach und nach Einzug in Unternehmen und auch Personalabteilungen halten.

Prescriptive Analytics

Präskriptive, also hinweisgebende Analysen gehören zu den schwierigsten Analysen überhaupt. Denn sie liefern dem Anwender Handlungshinweise und -alternativen. Sie bieten also Antworten auf die Frage: Was sollte man tun? Dafür braucht es Algorithmen, Simulationen und in vielen Fällen den Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

Probezeit

Eine vertraglich vereinbarte Probezeit dient Unternehmen und deren neuen Beschäftigten dazu, sich erst einmal kennenzulernen. In den meist ersten drei bis sechs Monaten ist so für beide Seiten die Kündigungsfrist deutlich kürzer als zu einem späteren Zeitpunkt. Urlaub kann in der Probezeit zwar prinzipiell genommen werden, vielerorts wird dies aber nicht gern gesehen.

Prozessoptimierung

Die Prozessoptimierung dient dazu, die Effizienz und die Effektivität bestehender Arbeits-, Geschäfts-, Produktions- und Entwicklungsprozesse zu verbessern. Dabei ist es unter anderem wichtig, die Prozesse im Unternehmen nicht nur abteilungsweise zu betrachten, sondern über das gesamte Unternehmen hinweg.

Quarantäne

Die Quarantäne dient in der Pandemiebekämpfung dazu, Infektionsketten zu unterbrechen. Mit ansteckenden Krankheiten wie dem Corona-Virus Covid-19 infizierte Menschen müssen sich für einige Tage (zum Beispiel zwei Wochen) absondern. In der kritischen Infrastruktur gibt es auch die Arbeitsquarantäne, bei der Mitarbeitende unter bestimmten Bedingungen dennoch arbeiten dürfen.

Reboarding: Der zweite erste Arbeitstag

Ein Reboarding muss man nicht vorbereiten, weil das rückkehrende Teammitglied ja noch alles kennt? Ein Trugschluss. Auch bei einer Wiederkehr zum Job oder der Rückkehr ins Büro gibt es viele Dinge, um die sich die HR-Abteilung kümmern kann, damit das Teammitglied einen schönen zweiten ersten Arbeitstag erlebt.

Recruiting - Jetzt noch passende Azubis finden

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Recruiting reloaded: Das wird 2021 wichtig

Agilität, Flexibilität, Mut und die Bereitschaft zur Veränderung waren 2020 bei der Personalgewinnung so entscheidend wie nie zuvor. Jetzt gilt es, die gewonnenen Erkenntnisse zu reflektieren. Was bleibt und was kommt? Antworten liefert das StepStone Special. [Sponsored Content]

Recruiting-Guide: Negativtrend Ghosting und die neuen Standards

(SPONSORED) Der akute Arbeitskräftemangel hält weiter an. Wie schafft man es dennoch, genügend Talente einzustellen? Diese Themenreihe gibt Ihnen wertvolle Impulse für Ihr Recruiting.

Remote Offboarding: Worauf kommt es an?

Viele Arbeitsprozesse lassen sich im Homeoffice genauso gut abbilden wie im Firmenbüro. Doch wie funktioniert das, wenn Unternehmen und Mitarbeiter sich trennen? Erfahren Sie im Special von d.vinci, wie Sie den Ausstieg auch auf Abstand professionell gestalten – von der Kündigung bis zum letzten Arbeitstag. [Sponsored Content]

Remote Work

Remote Work bezeichnet die Arbeit von einem anderen Ort aus als dem eigentlichen Büro. Sie fasst dabei die Arbeit von zu Hause sowie die mobile Arbeit (mobile Work) zusammen. In vielen Unternehmen hat sich die Praxis spätestens mit der Corona-Pandemie flächendeckend durchgesetzt.

Rente

Die Rente bezeichnet umgangssprachlich nicht nur die Altersbezüge, die ehemalige Arbeitnehmer im Ruhestand bekommen, sondern auch die Zeit des Ruhestandes. Die Höhe der Rentenzahlung, also des Geldbetrags, den ein Rentner oder eine Rentnerin bekommt, hängt dabei vor allem von Arbeitsdauer und Gehalt ab.

Retention

Unter Retention versteht man die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Sie kann gesteigert werden, wenn Führungskräfte und Personalabteilung eine Umgebung schaffen, die die Leistung und Loyalität und damit die Identifikation des Mitarbeiters mit dem Unternehmen fördert. Das Retention Management bezeichnet dabei die Gestaltung von verschiedenen positiven Anreizen, um qualifizierte Mitarbeiter nach ihrer Gewinnung auch zu halten.

Reverse Recruiting

Beim Reverse Recruiting ist es nicht mehr das Talent, das sich beim Unternehmen bewirbt, sondern das Unternehmen, welches geeignete Fachkräfte proaktiv von sich als Arbeitgeber und der ausgeschriebenen Stelle zu überzeugen versucht. Das Umdrehen der Rollen wird im gesamten Bewerbungsprozess berücksichtigt.

Risikomanagement

Unter Risikomanagement versteht man die systematische Erfassung und Bewertung von Risiken sowie die Steuerung von Reaktionen auf festgestellte Risiken. Ein wirksames Personalrisikomanagement ermöglicht es Untenehmen, sich früh- und damit rechtzeitig mit personalwirtschaftlichen Risiken wie etwa dem Fachkräftemangel und rechtlichen Risiken auseinanderzusetzen.

Selbstlernen

Der Begriff Selbstlernen bezeichnet die eigenständige Strukturierung und Ordnung des Lernprozesses. Dabei wird vor allem auf die Selbstorganisation abgestellt, das heißt, dass die Lernenden selbst entscheiden, in welcher Reihenfolge und Geschwindigkeit sie Lernaufgaben und Lernschritte angehen wollen. Auch die Form der Aufgabenbearbeitung (Allein oder Gemeinsam), die Lernmittel und viele weitere Aspekte werden dabei individuell entschieden.

Sexuelle Belästigung

Studien und Berichte zeigen immer wieder, dass sexuelle Belästigung in vielen Unternehmen und Organisationen ein großes Problem ist. So hat mehr als jede zweite Frau im Arbeitsleben schon sexuelle Belästigung erlebt. Die Folgen betreffen dabei sowohl die einzelnen Beschäftigten und deren Karriere als auch das Unternehmen, da Stress und Depressionen zu geringerer Produktivität und Misstrauen gegenüber den Kollegen führen.

Skill Management

Unter Skill Management versteht man das Verwalten der Fähigkeiten (Skills) der Mitarbeiter eines Unternehmens. Skill Management wird eingesetzt, um die Mitarbeiter entsprechend ihren Fähigkeiten gezielt an der richtigen Stelle im Unternehmen einzusetzen und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

So ist's Arbeitsrecht

Die Kolumne „So ist's Arbeitsrecht" erscheint alle zwei Wochen und klärt HR-relevante Fragen im Recht.

Social Media Marketing

Social Media Marketing (auch Netzwerk- oder Mitmach-Marketing) beschreibt die Nutzung sozialer Netzwerke zu Marketingzwecken. Mit dieser neuen Form des Onlinemarketings wird versucht, Kommunikationsziele von Unternehmen durch die Beteiligung in verschiedenen Social Media Angeboten zu erreichen. Quelle: Trendbuch Personalentwicklung

Soft Skills

Das englische Wort Soft Skills, wörtlich übesetzt „weiche Fähigkeiten“, steht für soziale Kompetenzen und umfasst Fertigkeiten oder Basiskompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Konfliktfähigkeit. Sie sind oft Schlüsselkompetenzen, die in vielen Bereichen und Berufen gebraucht werden. Im Gegensatz dazu werden unter Hard Skills Fachkompetenzen verstanden.

Sonderzahlung

Weihnachts- und Urlaubsgeld sind wohl die verbreitetsten Formen von Sonderzahlungen. Unter dem Begriff versteht man all jene Vergütungen, die nicht zum laufenden Arbeitslohn gehören. Also insbesondere solche, die als einmalige Zahlung aus besonderem Anlass oder zu einem bestimmten Zweck gewährt werden. Ihnen gegenüber steht der laufende Arbeitslohn, zu dem etwa auch Provisionen gehören.

Soziale Kompetenz

Im Kontext beruflicher Arbeit bezeichnet soziale Kompetenz oder Sozialkompetenz oftmals die Fähigkeit, in der Gemeinschaft mit anderen zu arbeiten und zu leben, aktiv an der Entscheidungsfindung mitzuwirken, Verantwortung zu übernehmen sowie in zwischenmenschlichen Problemsituationen mit Vorgesetzten und Kollegen erfolgreich zu interagieren. Dies schließt auch die Kompetenz zur Verwirklichung übergeordneter sozialer Ziele mit ein.

Sportangebote

Mithilfe eines Sportangebots versuchen Arbeitgeber einerseits, im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements für einen sportlichen Ausgleich und gesunde Bewegung in der Belegschaft zu sorgen. Die Angebote insbesondere von Mannschaftssportarten dienen aber auch dazu, das Teamgefühl zu stärken, indem auch nach Feierabend noch etwas gemeinsam unternommen wird.

Start-ups

Start-ups sind relativ frisch gegründete Unternehmen. Mitunter bestehen sie nur aus einem oder mehreren Gründerinnen und Gründern, manchmal haben Sie auch schon die ersten Beschäftigten. Erste extra für den Bereich HR zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es meist noch nicht, eine richtige Personalabteilung erst recht nicht. Die Personalarbeit wird meist „nebenbei“ erledigt.

Stellenausschreibung

Mit einer Stellenausschreibung oder -anzeige machen Unternehmen auf eine offene Stelle aufmerksam. Früher wurden die meisten Stellenanzeigen in Tages- und Wochenzeitungen veröffentlicht, heute stehen sie eher auf allgemeinen oder spezialisierten Jobportalen im Internet – und zusätzlich im Idealfall auf der Karriereseite des Unternehmens.

Stellenportale

Auf Stellenportalen können Unternehmen ihre Stellenanzeigen veröffentlichen und so auch potenzielle Bewerberinnen und Bewerber erreichen, die den Weg auf die eigene Webseite nicht finden würden. Dabei gibt es solche Portale, die sich an alle Branchen und Berufsgruppen richten, aber auch spezielle Webseiten etwa für Berufe im öffentlichen Dienst, in der Bahnbranche oder für ITler.

StepStone

Stepstone (Eigenschreibweise: StepStone) ist eines der größten deutschen Stellenportale. Das gleichnamige Unternehmen, das ursprünglich 1996 in Oslo gegründet wurde, gehört heute zur Axel Springer AG. Auf der Webseite können Unternehmen ihre Stellenanzeigen veröffentlichen. Für Jobinteressenten und Bewerber ist die Nutzung wie bei den meisten Jobportalen kostenlos.

Strategie

Unter Strategie wird das (meist langfristig) geplante Verhalten der Unternehmen zur Erreichung ihrer Unternehmensziele verstanden. In diesem Sinne zeigt die Unternehmensstrategie in der Unternehmensführung, auf welche Art ein mittelfristiges oder langfristiges Ziel erreicht werden soll. Teil der Gesamtstrategie ist dabei meist auch eine Personalstrategie, in der es um Ziele und Maßnahmen etwa im Recruiting und im Management der vorhandenen Beschäftigten geht.

Stressmanagement

Stressmanagement bezeichnet das Handhaben von Belastungen durch Leistungsdruck im Beruf und privatem Alltag. Hierzu gehören auch die als positiv empfundenen Herausforderungen alltäglicher, familiärer, sportlicher, beruflicher oder geselliger Anlässe. Ziel des Stressmanagements ist mehr Lebensqualität durch Gesundheit und Zufriedenheit.

Studentinnen und Studenten

Studentinnen und Studenten sind zukünftige Fachkräfte, in zahlreichen Fällen arbeiten sie aber etwa als studentische Hilfskräfte auch schon während ihres Studiums. Dabei sind zahlreiche arbeits- und steuerrechtliche Aspekte zu beachten. Im Idealfall können Arbeitgeber aber Talente schon während ihres Studiums an sich binden und so für die Zukunft vorbauen.

Studien

Täglich veröffentlichen zahlreiche Institutionen, Unternehmen und auch einzelne Wissenschaftler, Berater oder Experten unzählige Studien, Statistiken und Auswertungen. Teilweise dienen sie der vermeintlichen Untermauerung des eigenen Daseinszweck, oft enthalten sie aber zumindest interessante Aspekte, die – richtig eingeordnet – die Arbeit auch in der Personalabteilung bereichern können.

Talent

Das Wort Talent kann verschiedene, miteinander verwandte Bedeutungen haben: Zum einen kann damit eine Person gemeint sein, die erkennbare Fähigkeiten und Potenziale in sich trägt, diese aber noch nicht durchgängig in überdurchschnittliche Leistung transformieren kann und entsprechender Förderung bedarf. Der Begriff kann aber auch die Begabung einer Person bezeichnen. Jemand kann also ein Talent sein, aber auch ein Talent haben.

Talent Management

Talent Management bezeichnet die Gesamtheit personalpolitischer Maßnahmen in einem Unternehmen zur langfristigen Sicherstellung der Besetzung kritischer Rollen und Funktionen. Dabei geht es vor allem darum, rare und für den Unternehmenserfolg wichtige Zielgruppen anzusprechen, für die es zugleich einen vergleichsweise hohen Personalbedarf im Unternehmen gibt. Entsprechend ist eine Priorisierung von Zielgruppen meist der erste Schritt bei der Entwicklung eines Talent-Management-Systems.

Tarifvertrag

Ein Tarifvertrag ist in Deutschland eine schriftliche Vereinbarung zwischen den Tarifvertragsparteien – also der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberseite beziehungsweise den Gewerkschaften und den Arbeitgeberverbänden – im Rahmen der grundgesetzlich garantierten Tarifautonomie. In ihnen sind unter anderem Löhne, Urlaubsansprüche und ähnliches geregelt.

Teamarbeit

Unter Teamarbeit versteht man die Zusammenarbeit einer Gruppe von Personen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Sie wird insbesondere zur Durchführung spezieller Projekte eingesetzt, wobei Personen aus unterschiedlichen Funktionsbereichen, Abteilungen oder Disziplinen zusammenkommen können. Ein Team sollte idealerweise aus Personen bestehen, deren Fähigkeiten sich komplementär ergänzen.

Teambuilding

Im Rahmen von Teambuilding- oder Teamentwicklungsmaßnahmen sollen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt verbessert werden, um mittelfristig Zufriedenheit sowie Leistungsfähigkeit des Teams zu steigern. Dazu können neben der gemeinsamen Arbeit an kleinen Aufgaben und Projekt auch spezielle (Rollen)spiele sowie auch gemeinsame Aktivitäten neben dem Job dienen.

Teamwork

Der englische Begriff Teamwork beschreibt die Zusammenarbeit eines Teams. Funktioniert diese gut, ziehen alle Teammitglieder an einem Strang, können gemeinsam oder extern gesetzte Ziele besser erreicht werden. Funktioniert die Zusammenarbeit nicht, können Teambuilding-Maßnahmen helfen.

Teilzeit

Hat eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter vertraglich eine kürzere Wochenarbeitszeit vereinbart, als in Branche oder Unternehmen üblich, spricht man von Teilzeit. Häufig reduzieren insbesondere Eltern ihre Arbeitszeit um mehrere Stunden oder einzelne Tage, um sich um die Kindererziehung zu kümmern. Aber auch andere Gründe können zu einem Teilzeitwunsch führen.

Telearbeit

Telearbeit ist in der Arbeitsstättenverordnung als das Arbeiten in den privaten Räumlichkeiten des Arbeitnehmers definiert. Der Arbeitgeber ist dabei verpflichtet, am Telearbeitsplatz Möbel, Arbeitsmittel und Kommunikationseinrichtungen zu installieren. Wichtig ist, dass die wöchentliche Arbeitszeit im privaten Büro sowie die Dauer der Einrichtung vertraglich festgehalten sind. Der Begriff ist nicht zu verwechseln mit mobiler Arbeit oder dem Begriff Homeoffice.

Trainee

Ein Trainee ist üblicherweise ein Hochschulabsolvent oder eine Hochschulabsolventin, der oder die in einem Unternehmen in einem speziellen Programm als Nachwuchskraft aufgebaut wird. Ein solches Traineeprogramm umfasst in der Regel den Einsatz in verschiedenen Abteilungen, Seminare, Netzwerkveranstaltungen und ähnliches. Sie sollen sich in dieser „Einführungsphase“ im beschleunigten Zeitrahmen im Betrieb bewähren.

Training

Das Training dient dem gezielten Auf- und Ausbau bestimmter Verhaltensweisen. Es geht dabei also um das Erlernen eines für eine bestimmte Situation idealen Ablaufmusters. Typische Beispiele für Trainings im Personalbereich sind Verkaufstraining, Moderationstraining und Motivationstraining. Dabei ist der Trainer der Experte, der Spezialwissen vermittelt.

Transaktionale Führung

Transaktionale Führung beruht auf einem Austauschverhältnis zwischen einer Führungskraft und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dies erfolgt Beispielsweise durch die Vereinbarung von Zielen, wodurch geregelt ist, welche Erwartungen an den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin gestellt werden, und welche finanziellen oder immateriellen Vorteile zu erwarten sind, wenn er die Anforderungen erfüllt.

Transformation

Unter Transformation versteht man in der Betriebswirtschaft einen Prozess der Veränderung, mithin einen fundamentalen und dauerhaften Wandel. Mit am umfassendsten ist dabei die Digitale Transformation, oft verkürzt als Digitalisierung bezeichnet. Nicht selten ist nur sie mit dem Begriff Transformation gemeint, obwohl auch andere Entwicklungen wie die fortschreitende Globalisierung eine Transformation bedeuten.

Transformationale Führung

Transformationale Führung ist ein Führungsstil, bei dem durch die Veränderung von Werten und Einstellungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Richtung langfristiger, übergeordneter Ziele eine Leistungssteigerung stattfinden soll. Dabei geht es vor allem um die Stärkung der intrinsischen Motivation und darum, dass die Führungskraft als Vorbild auftritt.

Transparenz

Transparenz wird in zahlreichen Studien und Umfragen insbesondere von jungen und gut ausgebildeten Menschen als wichtiger Aspekt bei der Arbeitgeberwahl identifiziert. Dabei geht es häufig um transparente Entscheidungen (Wer hat wie warum entschieden?) oder um transparente Vergütungssysteme (Wer bekommt warum wie viel?).

Trennungsmanagement

Das Trennungsmanagement kümmert sich um die in kürze ehemaligen Mitarbeitenden. Bei sogenannten Offboarding geht es darum, dass der „letzte Eindruck“ eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin, der beziehungsweise die das Unternehmen verlässt, gut ist. Es dient aber auch der Identifizierung von Problemen, die gegebenenfalls zu der Trennung geführt haben.

Überstunden

Überstunden bezeichnen jene Zeit, die Beschäftigte über die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit hinaus arbeiten. Aufgebaute Überstunden können dabei zu einem späteren Zeitpunkt meist entweder abgebaut werden oder sie werden besonders vergütet. Trotz (oder gerade wegen) der weiten Verbreitung von Überstunden gibt es immer wieder arbeitsrechtliche Unklarheiten, die nicht selten vor Gericht landen.

Umgang mit dem Fachkräftemangel: Führungskräfte als sinnstiftende Akteure

Arbeitsort und -tätigkeiten müssen attraktiv sein, sonst finden Unternehmen in Deutschland derzeit nur schwer Talente. Dazu benötigt es die richtigen rechtlichen Rahmenbedingungen, aber auch gute Leader, ein erlebbares Unternehmenspurpose und ein ausgebautes BGM.

Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur beschreibt das Werte- und Normensystem eines Unternehmens. Sie regelt etwa, wie Führung gelebt wird, wie Beziehungen – intern und extern – funktionieren, wie Entscheidungen getroffen werden, und vieles mehr. Die Unternehmenskultur hängt dabei von zahlreichen Faktoren ab, etwa der Größe des Unternehmens, der Branche, aber auch von Werten, Normen und Einstellungen der Führungskräfte.

Unternehmensprozesse

Ohne funktionierende Prozesse kann eine Unternehmung kaum ihre Ziele erreichen. Dabei unterscheidet man unter anderem zwischen Managementprozessen, die die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen schaffen, Kernprozessen, die die eigentliche Wertschöpfung beinhalten, und unterstützenden Prozessen.

Unternehmenswebseite

Kaum ein Unternehmen kommt heute noch ohne eigene Webseite aus. Mit ihr sollen sowohl Kunden und Geschäftspartner angesprochen werden als auch potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dafür gibt es auf den meisten Unternehmenswebseiten einen eigenen Karrierebereich mit allen wichtigen Informationen. Ergänzt wird die Webseite meist durch Auftritte in sozialen Netzwerken wie Facebook, Linkedin und Xing.

Unternehmenswerte

Unternehmenswerte sind jene Werte, die ein Unternehmen vertritt – und zwar nach innen und nach außen. Sie sind damit ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur und helfen, nicht nur, Loyalität und Mitarbeiterbindung zu stärken. Sie dienen vor allem auch als Handlungsorientierung und Entscheidungsgrundlage.

Urlaub

„Jeder Arbeitnehmer hat in jedem Kalenderjahr Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub“, lautet Paragraph 1 des Bundesurlaubsgesetzes. In ihm sind die rechtlichen Grundlagen geregelt, wie lange und unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen Arbeitgeber ihre Mitarbeitenden zu Erholungszwecken bezahlt freistellen müssen.

Urteile

Ob Landes- oder Bundesarbeitsgericht – oder ein anderes Organ der nationalen oder sogar internationalen Rechtsprechung: Ständig müssen Gerichte über arbeitsrechtliche und andere HR-relevante Streitthemen entscheiden. Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Vergütungsmodelle

Die Vergütung ist in Unternehmen unterschiedlich geregelt. Viele Unternehmen nutzen dabei – insbesondere etwa in Vertriebsabteilungen – Vergütungsmodelle, in denen der variable Anteil der Vergütung mitunter größer ist als der konstante Anteil und nutzen das Thema, um ihre Mitarbeitenden zu steuern. In anderen Unternehmen wird dies bewusst nicht getan.

Vergütungssystem

Das Vergütungssystem bezeichnet die Gesamtheit beziehungsweise die Organisation unterschiedlicher Vergütungsmodelle in einem Unternehmen. Dabei unterscheidet sich die Berechnung der Vergütung häufig vor allem etwa zwischen Mitarbeitenden im Vertrieb und solchen in Abteilungen, die keine direkt messbare Wertschöpfung aufweisen.

Vertragsgestaltung

Das deutsche Recht garantiert zwar prinzipiell die Vertragsfreiheit, dennoch müssen Personalabteilungen natürlich bei der Vertragsgestaltung zahlreiche arbeitsrechtliche Vorgaben kennen und beachten. Tun sie dies nicht, ist die Gefahr groß, das einzelne Aspekte eines Arbeitsvertrages nichtig sind.

Vertriebsvergütung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vertrieb eines Unternehmens erhalten häufig eine spezielle Vergütung. Sie besteht meist nur zu einem relativ kleinen Teil aus einem festen Gehalt. Ein relevanter Teil der Bezahlung erfolgt abhängig von Vertriebsergebnissen, etwa in Form einer Provision. Kritiker befürchten, dass dieses System die Zusammenarbeit innerhalb des Vertriebsteams erschweren kann, da eine Konkurrenzsituation entsteht.

Vier-Tage-Woche

Island, Großbritannien und Belgien – und immer mehr Unternehmen auch in Deutschland probieren aus, Mitarbeitende nur noch vier statt fünf Tage arbeiten zu lassen. Die Konzepte dahinter unterscheiden sich allerdings.

Vorsorge

Der Begriff Vorsorge meint im HR-Umfeld vor allem die Altersvorsorge, insbesondere die betriebliche Altersversorgung (bAV). Unter den Begriff fallen aber auch Themen wie die Absicherung etwa durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder ähnliches.

Warum Diversity im Recruiting eine wichtige Rolle spielt

[SPONSORED] Den Begriff Diversity kennen mittlerweile alle – doch es verbirgt sich weitaus mehr dahinter als nur die Übersetzung „Vielfalt“. Warum wir an Diversity nicht mehr vorbeikommen und was man als Personaler:in dafür tun kann, lesen Sie in diesem Themenspecial.

Warum Workforce-Management und warum jetzt?

(Sponsored) Die Mitarbeiter wünschen sich verlässliche digitale und mobile Unterstützungsmöglichkeiten und Arbeitsweisen, die ihr Wohlbefinden und eine gesunde Work-Life-Balance fördern. WFM kann der erste Schritt sein, um die Employee Experience zu verbessern.

Weiterbildung

Im Rahmen beruflicher Weiterbildung lernen Mitarbeitende neue Techniken, Kenntnisse und Fähigkeiten, die für ihren Beruf wichtig sind. Im Gegensatz zur Ausbildung, die sich an Berufsanfänger richtet, wird die Fort- und Weiterbildung von berufserfahrenen Beschäftigten genutzt.

Wertewandel

Der Begriff Wertewandel kennzeichnet einen Wandel gesellschaftlicher und individueller Normen und Wertvorstellungen. Dazu gehören etwa veränderte Geschlechterrollen, ein neues Verständnis von Hierarchie und eine andere Einstellung etwa zu Karriere und Vergütung. Unternehmen und Institutionen müssen sich immer wieder neu auf die veränderten Vorstellungen anpassen.

Wertschöpfung

Wertschöpfung ist in der Wirtschaft das Ziel jeder produktiven Tätigkeit. Dabei werden vorhandene Güter – materielle wie immaterielle – in Güter mit höherem Geldwert transformiert. Als Kennzahl misst Wertschöpfung den Ertrag etwa einer Abteilung im Verhältnis zur Leistungserstellung verbrauchten Vorleistung.

Whistleblowing

Unter Whistleblowing versteht man die meist anonyme Weitergabe geheimer Informationen über Missstände. Seit Inkrafttreten der EU-Whistleblower-Richtline im Dezember 2021 müssen größere Unternehmen entsprechende Kanäle zur Verfügung stellen, die ihre Beschäftigten nutzen können.

Wissensmanagement

Wissensmanagement oder Knowledge Management bezeichnet ein komplexes Führungskonzept, mit dem relevantes Wissen ganzheitlich, ziel- und zukunftsorientiert als wertsteigernde Ressource gestaltet und nutzbar gemacht wird. Im Mittelpunkt des Wissensmanagements steht dabei zum einen die Förderung von Informations- und Lernprozessen. Zum anderen schafft das Wissensmanagement geeignete Rahmenbedingungen.

Wissenstransfer

Wissenstransfer beschreibt den Prozess, Wissen von einem Menschen zum anderen oder über Medien wie Bücher, Internet, Datenbanken oder Lernsysteme zu übertragen. Erfolgreicher Wissenstransfer findet aus Sicht der Personalentwicklung dann statt, wenn beispielsweise in Seminaren Erlerntes zu Einstellungs- und Verhaltensänderungen führt und langfristig in die Arbeitssituation übertragen wird.

Work Life Balance

Der Begriff Work Life Balance beschreibt die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. Eine „gute“ Work Life Balance ist demnach immer dann gegeben, wenn neben der Arbeit noch genug Zeit und Energie bleibt, um etwa auch Hobbys nachzugehen. Gerade jüngere und gut ausgebildete Beschäftigte geben in Studien immer wieder an, dass dies ein wichtiger Aspekt bei der Arbeitgeberwahl ist.

Workforce Management

Auch wenn die Begriffe häufig synonym verwendet werden, umfasst das Workforce Management mehr als lediglich die Personaleinsatzplanung. So geht es auch darum, den zukünftigen Bedarf an Mitarbeitenden in verschiedenen Bereichen und die Anforderungen an ebendiese zu prognostizieren – und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, etwa im Recruiting oder in der Personalentwicklung.

Zeitarbeit

Unter Zeitarbeit – umgangssprachlich auch Leiharbeit – versteht man die sogenannte Arbeitnehmerüberlassung. Dabei ist ein Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin nicht direkt bei einem Unternehmen angestellt, sondern bei einem externen Dienstleister, der die Arbeitskraft dann „verleiht“. Die „leihenden“ Unternehmen können so zum Beispiel flexibel Nachfragespitzen abdecken.

Zeitmanagement

Ein gutes Zeitmanagement sorgt dafür, dass die vorhandene Zeit bestmöglich genutzt wird. Dazu bedarf es unter anderem einer guten Planung, insbesondere was Aufwand und Dauer verschiedener Aufgaben, aber auch die eigenen vorhandenen Ressourcen angeht. Auch das richtige Delegieren von Aufgaben kann bei Führungskräften zu einem guten Zeitmanagement beitragen.

Zeitwertkonten

Bei Zeitwertkonten handelt es sich um Arbeitszeitkonten, in die der Mitarbeiter Arbeitsentgelt oder Arbeitszeit einbringen kann, um damit eine bezahlte Freistellung, zum Beispiel ein Sabbatical, zu finanzieren. Die sozialversicherungsrechtlichen Rahmenbedingungen dafür wurden durch das Gesetz zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen, das sogenannte Flexi-Gesetz, geschaffen.

Zielvereinbarung

Dem Führungskonzept Management by Objectives folgend gibt es in zahlreichen Unternehmen regelmäßige Zielvereinbarungsgespräche. Darin werden, basierend auf übergreifenden Unternehmenszielen, individuelle Arbeits- und Entwicklungsziele besprochen. Dabei werden sowohl die genauen Einzelziele als auch Prioritäten und Gewichtung festgelegt.

Zusammenarbeit

Die Optimierung der Zusammenarbeit betrifft Personalabteilungen mehrfach: Erstens müssen sie selbst gut zusammenarbeiten mit den Fachabteilungen im Unternehmen, da sie für diese oft als interne Dienstleister funktionieren. Zweitens arbeitet die HR oft mit externen Dienstleistern zusammen. Und drittens muss HR dafür sorgen, dass die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen ebenfalls gut klappt.

Zusammenhalt

Das Thema Zusammenhalt ist für die Funktion von Teams nicht nur im Sport, sondern auch im beruflichen Kontext wichtig. Schon deshalb sollten sich Führungskräfte sowie Personalerinnen und Personaler mit dem Thema auseinandersetzen und den Zusammenhalt der Beschäftigten aktiv fördern. Das ist im Zeitalter mobilen und hybriden Arbeitens oft gar nicht so einfach.

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